Rosa Antifa Wien

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w23: Kein Raum für Antisemitismus

Aktuelle Änderungen in der w23: Die w23 wird künftig wieder ausschließlich von jenen Gruppen gestaltet und verwaltet, die sie vor 17 Jahren gegründet haben und seitdem kontinuierlich getragen haben.

w23 Logo

Wie sicher viele mitverfolgt haben: In der w23 gibt es seit Ende Oktober 2023 einen massiven Konflikt. Es geht darum, ob die w23 – mit ihren politischen Ansprüchen – einer Gruppe eine Plattform bieten kann, die mit offen antisemitischen Gruppen zusammenarbeitet und die, wie wir es sonst nur von österreichischen und deutschen Rechtsextremen kennen, die Auseinandersetzung mit Antisemitismus als „german/austrian Holocaust guilt“ abtut. Details zum genauen Ablauf können in einer ausführlichen Stellungnahme vom 5.12.2023 unter https://emrawi.org/?Information-uber-die-unhaltbaren-Zustande-in-der-w23-2911 nachgelesen werden.

Im Gefolge der Gräueltaten der Hamas am 7. Oktober 2023, aber auch der zum Teil grob verharmlosenden bis gar feiernden Reaktionen aus Teilen der Linken, ging es darum, klare Kante gegen jeden Antisemitismus zu zeigen. Das halten wir besonders in einer Situation, in der antisemitische Hetze sowohl online als auch auf der Straße immer schlimmer wird, für unabdingbar. Gerade als Gruppen, die einen linken Raum gestalten, sehen wir es als unsere Verantwortung, sich konsequent und eindeutig gegen jeden Antisemitismus zu positionieren.

Also haben wir Ende Oktober (zur zeitlichen Einordnung: drei Wochen nach den Massakern der Hamas) ein Veto gegen eine Veranstaltung der Migrantifa Wien in der w23 eingelegt. Der Aufruf, nach einer „Free Palestine“-Kundgebung, die Migrantifa Wien gemeinsam mit antisemitischen Gruppen organisiert haben, in die w23 zu kommen, hatte für uns eine Grenze überschritten. Wir mussten feststellen, dass das für andere Gruppen in der w23 offenbar nicht der Fall war. Das hat uns überrascht, das hat uns schockiert. Dass im Nachhinein von eben diesen Gruppen nicht gegen linken Antisemitismus, sondern gegen uns vorgegangen wurde, hätten wir uns zuvor niemals vorstellen können. Genau das ist aber passiert.

Die Migrantifa Wien steht mit autoritären und offen antisemitischen Gruppen in festen Bündnissen und bezeichnet Kritik an Antisemitismus als „Holocaust Guilt“. Sie verbreitet auf Instagram Videos, in denen Aktivist*innen stolz Anti-Hamas Sticker herunterreißen. Und trotz all dem mussten wir feststellen, dass es in der w23 einige Gruppen gibt, die damit kein Problem haben und anscheinend eine Zusammenarbeit mit der Migrantifa in der w23 anstreben.

Dass solche Inhalte mit den Grundsätzen der w23 nicht vereinbar sind, sollte eigentlich klar sein. Die w23 wurde als klar gegen jeden Antisemitismus positionierter Raum gegründet. Dass in den letzten paar Jahren Gruppen neu hinzugekommen sind, die nun so agieren, das sehen wir zum Teil auch als unsere Verantwortung. Offenbar haben wir diese Grundsätze nicht klar genug gemacht.

Angesichts dieser Mitverantwortung haben wir versucht, die Diskussion mit den anderen Gruppen weiter zu führen, und zu erklären, warum wir uns – und auch die w23 als Raum – gerade in einer Zeit, wo so viele Dämme in der Linken zum Thema Antisemitismus gebrochen sind, deutlich positionieren müssen. Dem wurde aber mit komplettem Unverständnis begegnet. Stattdessen wurden wir immer und immer wieder persönlich attackiert und unter Druck gesetzt, unser Veto als „rassistischen Ausschluss“ und „Machtmissbrauch“ umzudeuten.

Obwohl auf einem geheimen Treffen unser Ausschluss „beschlossen“ wurde, haben wir auf dem folgenden w23-Treffen erneut versucht, das Gespräch zu suchen. Das wurde von den anderen Gruppen aber kategorisch verweigert, bevor sie schließlich geschlossen das Treffen verließen. In den Wochen seither wurde dann mehrfach der Text „Freiheit ist keine Metapher! Gegen Antisemitismus, Rassismus und Islamismus!“ heruntergerissen, die Tür des Archivs beschmiert und Aktivist*innen unserer Gruppen bei ihren Tätigkeiten in der w23 gemobbt.

Wir haben es also lange probiert. Nachdem die anderen Gruppen mittlerweile Parallelstrukturen aufgebaut haben und nach außen als w23 auftreten, müssen wir uns aber eingestehen, dass die Zeit gekommen ist, einen klaren Bruch zu vollziehen.

Uns ist klar: Wir setzen damit selbst eine autoritäre Handlung, da gibt es nichts zu beschönigen. Das fällt uns alles andere als leicht, wir tun es aber nicht leichtfertig. Nachdem alle Appelle ungehört blieben und gemeinsame Gespräche und Diskussionen aggressiv verweigert wurden, bleibt kein anderer Handlungsspielraum (außer den Raum aufzugeben – und das ist für uns keine Option). Die vereinbarten Modi und Strukturen der gemeinsamen Verwaltung der w23 wurden ausgehebelt und damit sehen wir keine andere Möglichkeit mehr, diese Situation aufzulösen

  • Die w23 wird ab sofort wieder exklusiv von jenen Gruppen verwaltet, die sie auch gegründet und seitdem sowohl organisatorisch als auch finanziell maßgeblich getragen haben. Das sind das Archiv der sozialen Bewegungen Wien, die Rosa Antifa Wien und Café Sabotage (als Nachfolge-Projekt des que[e]r-Beisls).
  • Jene Gruppen – A-Cafe, Bibliothek von unten, Kollektiv Lauter*, PiKo und Zinnoberrot – die das „Paper“ vom 26.11.2023 unterzeichneten, in dem unser Rauswurf aus den Entscheidungsstrukturen der w23 verkündet wurde, sind mit sofortiger Wirkung aus der w23 ausgeschlossen. Auf absehbare Zeit ist mit diesen Gruppen für uns auch keine Zusammenarbeit in der w23 mehr vorstellbar. 
  • Sie haben den inhaltlichen Konflikt, in dem es um eine klare Positionierung der w23 als Raum gegen jeden Antisemitismus ging, entpolitisiert und für autoritäre Machtspiele instrumentalisiert. Dabei wurden sowohl inhaltliche Aussagen getätigt als auch Handlungen gesetzt (Mobbing, geheime Treffen, …) die mit dem Selbstverständnis eines emanzipatorischen Raumes nicht vereinbar sind. 
  • Mit anderen Gruppen – wie der Bibliothek von unten (obwohl diese unseren Ausschluss mitbeschlossen hat) – werden wir möglichst rasch nochmal das gemeinsame Gespräch suchen. Die „alte“ Bibliothek von unten war eine der Gründungsgruppen der w23. Wir empfinden viel Respekt für die Arbeit, die in diesem Projekt steckt.
  • Wir werden versuchen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Es reicht nicht aus, die Grundsätze der w23 im Selbstverständnis des Raumes formuliert zu haben. In den kommenden Monaten werden wir in der w23 eine Veranstaltungsreihe zu linkem Antisemitismus organisieren. Damit wollen wir auch ein klares Zeichen setzen. 

Kein Raum für Antisemitismus! Und zwar jeden!

eure w23 (das ist derzeit: Archiv der sozialen Bewegungen Wien, Café Sabotage, Rosa Antifa Wien)

P.S.: An dieser Stelle möchten wir uns bei den vielen bedanken, die uns in den vergangen Wochen ihre Solidarität gezeigt haben. Wir danken euch für Reflexion, Kritik, Diskussion, Mental-Health-Support und ganz besonders fürs stabil sein. Sowohl von außen (aus ganz unerwarteten Ecken) als auch von vielen, die früher gemeinsam in der w23 aktiv waren, und nicht mit ansehen wollen, dass der Raum keine klare Kante gegen linken Antisemitismus mehr hat.

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Linksradikal und feministisch – das Nasty „Näh“kränzchen!

Linksradikal und feministisch – das Nasty „Näh“kränzchen!
Transpis-Malen – Schilder-Basteln – Banden-Bilden

Der 8. März – internationaler feministischer Kampftag – steht vor der Tür und damit auch wieder die „Take Back the Streets“-Demo. Höchste Zeit die letzten Vorbereitungen zu treffen! Noch kein Transpi für die Demo, noch kein Schild für die Aktion(en)? Kein Problem! Gemeinsam bastelt und malt es sich schöner als alleine, deswegen laden wir zum queer-feministischen Transpi-Malen, Schilder-Basteln, Balaklavas nähen oder was uns sonst noch so einfällt, ein. Dazu werden feministische Kurzfilme, Drinks und Häppchen gereicht.

Wir sehen uns beim Basteln oder spätestens auf der Demo am 8. März in Wien! Smash Patriarchy!
Und nicht vergessen: Bildet Banden! 😉

Freitag 6.3.2020
16:00 bis 21:00
in der w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

Die Stiegen halb runter – sollte das ein Problem darstellen, melde dich bitte bei uns, damit wir uns in Absprache etwas überlegen können.

P.S.:
Bastelzeugs werden wir einiges vorbereiten, es schadet aber sicher nicht den Lieblingsglitzerstoff einzupacken 😉
Das Nasty „Näh“kränzchen ist open 4 all genders – sexistisches oder transfeindliches Verhalten wird nicht geduldet.

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Transformative Gerechtigkeit

Workshop vom Kollektiv awarenetz.ch im A-Café Wien

Wie können wir mit Gewalt (z.B. sexualisierter Gewalt oder Rassismus) in unseren Gemeinschaften umgehen, ohne die Polizei zu rufen? Wie können wir kollektiv Verantwortung übernehmen, anstatt diese abzugeben? Wie sieht Gerechtigkeit aus, ohne Strafe und Gefängnis? Wir diskutieren die Theorie und Praxis von transformativer Gerechtigkeit und kollektiver Verantwortungsübernahme bei Gewalt und Konflikten.

Dieser Workshop ist offen für alle Geschlechter und findet in deutscher Lautsprache statt.

Beginn des Workshops ist um 18:30

Das anarchistische Café ist ab 17:00 geöffnet, wir laden alle, die Lust haben, dazu ein, gemeinsam zu kochen, plaudern etc., um ca. 18:00 gibts dann vegane KüfA

Mehr Infos zum Thema: awarenetz.ch

Hosted by A-Café Wien & DafuQ & Rosa Antifa Wien

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4 Jahre prozess.report

Am 12.6. wird im ra.wohnzimmer 4 Jahre prozess.report gefeiert! Außerdem wird die Dokumentation „Wir sind alle §278a“ über die Kriminalisierung von Tierschutzaktivist*innen in Wien gezeigt.

hier die Ankündigung von prozess.report

Am 12. Juni 2014 starteten wir unser Projekt aus der Notwendigkeit, eine breitere und kritischere Öffentlichkeit für den Fluchthilfeprozess in Wiener Neustadt zu schaffen. Schnell folgte eine Vielzahl anderer Gerichtsprozesse und unser Betätigungsfeld wurde größer und größer. Durch die vielen Workshops und Erfahrungen in- und außerhalb der Gerichtssääle haben wir viel gelernt und dafür wollen wir auch an dieser Stelle DANKE sagen!

Dass es uns jetzt, nach 4 Jahren, immer noch gibt können wir kaum glauben. Viel hat sich seitdem verändert, aber unsere Grundsätze nicht: Die anhaltende staatliche Repression ist kein Grund zum Ausruhen – wir werden weiterhin zusammen mit euch kritische Prozessberichterstattung in die Öffentlichkeit tragen!

Am Dienstag Abend wollen wir mit allen, die uns bisher begleitet und unterstützt haben, auf die letzen 4 Jahre anstoßen und gemeinsam neue Pläne für kommende Herausforderungen schmieden.

Außerdem werden wir die Dokumentation „Wir sind alle §278a“ über die Kriminalisierung von Tierschutzaktivist*innen in Wien zeigen.

Unsere Veranstaltung findet dank der Rosa Antifa Wien im ra.wohnzimmer statt!

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Kontrakultur – eine Identitäre Vorzeigegruppe

Seit 2015 macht in Halle (Saale) eine Identitäre Gruppe auf sich aufmerksam: Die „Kontrakultur“ schafft es mit bundesweiten Aktionen in die überregionale Presse und fungiert zunehmend als Speerspitze der deutschen Identitären. Seit 2017 existiert mit dem „Flamberg“ das erste identitäre Hausprojekt Deutschlands.

Die Kampagne „Kick Them Out – Nazizentren dichtmachen“ möchte in ihrem Vortrag offenlegen, welche Gefahren von der Kontrakultur ausgehen, welche Bedeutung das identitäre Hausprojekt hat und diskutieren, wie effektive Gegenstrategien aussehen können.

Vortrag und Diskussion mit Kick Them Out – Nazizentren dichtmachen

hosted by Archiv der sozialen Bewegungen / WienBibliothek von unten und Rosa Antifa Wien – im Rahmen von antifascism101 – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

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Vergessen? Verdrängt? – Kontinuitäten rechten Terrors

Rechter Terror und rechte Gewalt in Europa sind in der gesellschaftlichen Wahrnehmung kaum vorhanden und viele rechtsextreme / neonazistische Taten sind aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden.

Das Oktoberfestattentat, Südtirolterror, Briefbomben, Rohrbombe in Oberwarth, NSU Morde, Breivik, … Die Liste des rechten Terrors in Europa ist länger als eins vermuten würde, beschränkt sich beiweitem nicht auf Deutschland oder Österreich, und gehört nicht der Vergangenheit an.

Immer wieder werden Versuche rechte Terrornetzwerke aufzubauen aufgedeckt wie z.B.: „Europäische Aktion“ oder „Combat 18“.

Gerade in einer Gesellschaft, die sich in Ignoranz übt und die Gefahr von rechten Kreisen konsequent ignoriert, ist es umso wichtiger wachsam zu sein. Es ist hilfreich die Vergangenheit zu kennen und die Kontinuitäten zu sehen, um die Anzeichen neuer Entwicklungen besser zu erkennen.

Kurzer (unvollständiger Überblick) zu rechtem Terror in Europa, Kontinuitäten und aktuellen Entwicklungen von Martina Renner

hosted by Archiv der sozialen Bewegungen / WienBibliothek von unten und Rosa Antifa Wien – im Rahmen von antifascism101 – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

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Nicht politisch motiviert? Zur öffentlichen Wahrnehmung rechten Terrors.

„Ein politisches Motiv kann ausgeschlossen werden“ ist oftmals der Tenor der Behörden, wenn es um rechte und rassistische Gewalt geht. Dabei drängt sich immer wieder der Verdacht auf, dass staatliche Stellen tunlichst vermeiden, rechten Terror als solchen zu benennen. Stattdessen werden Täter_innen mitunter als „verwirrt“ oder Opfer ihrer selbst dargestellt – und zwar auch noch, wenn investigative Recherchen längst deren politische Hintergründe ausgeleuchtet haben. Viele unkritische Presseberichte folgen allzu oft der offiziellen Lesart, was nicht nur die Entpolitisierung in der öffentlichen Wahrnehmung verstärkt, sondern nicht selten den Tatopfern mit Mistrauen begegnet und diese verbal zu Kriminellen macht.

Nach den NSU-Morden und -Bombenanschlägen stellt sich die Frage: Nichts gelernt oder warum gibt es so wenige Bemühungen, konsequent gegen rechten Terror konsequent vorzugehen? Welche Rolle spielen Behörden oder staatliche Institutionen wie Verfassungsschutz, Polizei und Justiz bei der Verharmlosung? Wie wird Rechtsterror gesellschaftlich verhandelt und was heißt es, wenn dieser nicht benannt oder systematisch verharmlost wird?

Vortrag und Diskussion mit Martina Renner

hosted by das que[e]r und Rosa Antifa Wien – im Rahmen von antifascism101  – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

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Rechte Frauen und Kindererziehung

Vortrag mit Andrea Röpke zu rechtsextremer Erziehung

Ob in der sogenannten „Neuen Rechten“, bei den „Identitären“, völkischen Gruppen, neonazistischen Kameradschaften oder rassistischen Hintergrundorganisationen – Frauen mischen selbstbewusst, aber angepasst mit. Das vorherrschende biologistische Weltbild wird nicht offen in Frage gestellt und propagierte männliche Ideale von Maskuliniät, Wehrhaftigkeit und neuem Barbarentum werden akzeptiert.

Ohne Frauen und Mädchen ist die rechte Szene nicht denkbar, sie treiben die gefährliche Ideologie entschieden mit voran. Sie fungieren zum Beispiel als „Eye-Catcher“ bei den Inszenierungen der „Identitären“ oder Ansprechpartnerinnen bei Initiativen gegen Geflüchtete. Sie adminstrieren sehr aggressiv aufgeladene „Anti-Asyl“-Debatten im Netz und heizen dort oder auf der Straße mit ein.

Rechte Frauen sind nicht weniger rassistisch und fanatisch als rechte Männer! Rechte Frauen sorgen außerdem für die Stabilität der „Bewegung“ nach innen. Traditionelle weibliche Aufgaben liegen in der Organisation, der Kindererziehung und Schaffung „einer nationalen Gegenkultur“: Sie organisieren Kinderlager, Brauchtumsveranstaltungen und politische Schulungen. Kinder gelten vor allem in völkisch-nationalistischen Siedler-Familien als Teil der „Volksgemeinschaft“. Insbesondere Frauen gelingt es Akzeptanz im ländlichen oder städtischen Raum zu erringen und sich über Schulen, Kindergärten, Berufe oder Vereine zu verankern. Nur wenigen jungen Mädchen und Frauen gelingt der Ausstieg aus einem erdrückend unfreien Milieu.

In diesem Vortrag gewährt die Publizistin und freie Journalistin Andrea Röpke einen Einblick in das breite und differente rechte Spektrum. Sie schaut hinter die Kulissen, dorthin wo sie nicht erwünscht ist, wo im Verborgenen agiert werden soll. Unterstützt durch Fotos berichtet sie von Recherchen und Einblicken in eine reaktionäre und erschreckende Lebenswelt.

Organisiert von Rosa Antifa Wien im Rahmen der Veranstaltungsreihe antifascism101

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Tipps & Tricks zur digitalen Selbsverteidigung

Gute Vorsätze wie endlich mal Computer und Smartphone verschlüsseln, oder von Whatsapp und Co auf Signal umsteigen? Gscheite Passwörter (ja, wir brauchen mehr als ein Passwort ;)) machen und einen PGP Key erstellen, aber keine Ahnung wie? Damit es nicht nur bei guten Vorsätzen bleibt haben wir tech:babbel eingeladen damit sie mit Rat & Tat zur Seite stehen. Wenn ihr eure Laptops, Smartphones, Festplatten, Charger etc. mitnehmt, können wir auch gleich in die Praxis übergehen.

Ein ra.wohnzimmer mit praktischen Tipps zur digitalen Selbstverteidigung gemeinsam organisiert von Rosa Antifa Wien und tech:babbel.

P.S.: Wer noch einen kleinen Schubs braucht um sich aufzuraffen die Sachen endlich mal anzugehen: #schwarzblau heisst auch: Das Innen- und Verteidigungsministerium sowie ALLE österreichischen Geheimdienste sind nun in FPÖ Hand, das nächste Überwachungspaket in Planung. Höchste Zeit daraus Konsequenzen zu ziehen und sich wo es geht in digitaler Selbstverteidigung gegen $Kickl & Co zu üben.

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w23Tipps & Tricks zur digitalen Selbsverteidigung

w23 Soli-Flohmarkt-Party

Räume kosten Geld und das ist wie immer knapp, unser “Taschengeld” aka Selbstausbeutung reicht dafür nicht immer. Deswegen und weil wir, die Gruppen in der w23 immer gerne feiern, gibt es dieses Jahr endlich wieder die Soli-Flohmarkt-Party!

Neben Klamotten, Büchern, Kitsch und Krempel und allem was das Jahresendzeit-Weihnachtsun sinn-gestresste Herz begehrt, gibt es wie es sich für eine vernünftige Party gehört, Auflegerei, Lecker Häppchen und Happen, Schirmchendrinks heiß oder kalt und Raum zum chillen, whlen, plauschen, schmöckern und feiern!

Wer mag kann sich auch noch mit Revolutionsmerchandise und Lesestoff bei anarchismus.atChickLit und Mandelbaum Verlag eindecken.

Also: Soliflohmarkt mit Party-Ambiente – gleich fett im Kalender markieren!

Samstag 16. Dezember ab 16:00
rauchfrei bis 20:00

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w23w23 Soli-Flohmarkt-Party