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Nicht politisch motiviert? Zur öffentlichen Wahrnehmung rechten Terrors.

23. Mai um 19:00 - 21:00

„Ein politisches Motiv kann ausgeschlossen werden“ ist oftmals der Tenor der Behörden, wenn es um rechte und rassistische Gewalt geht. Dabei drängt sich immer wieder der Verdacht auf, dass staatliche Stellen tunlichst vermeiden, rechten Terror als solchen zu benennen. Stattdessen werden Täter_innen mitunter als „verwirrt“ oder Opfer ihrer selbst dargestellt – und zwar auch noch, wenn investigative Recherchen längst deren politische Hintergründe ausgeleuchtet haben. Viele unkritische Presseberichte folgen allzu oft der offiziellen Lesart, was nicht nur die Entpolitisierung in der öffentlichen Wahrnehmung verstärkt, sondern nicht selten den Tatopfern mit Mistrauen begegnet und diese verbal zu Kriminellen macht.

Nach den NSU-Morden und -Bombenanschlägen stellt sich die Frage: Nichts gelernt oder warum gibt es so wenige Bemühungen, konsequent gegen rechten Terror konsequent vorzugehen? Welche Rolle spielen Behörden oder staatliche Institutionen wie Verfassungsschutz, Polizei und Justiz bei der Verharmlosung? Wie wird Rechtsterror gesellschaftlich verhandelt und was heißt es, wenn dieser nicht benannt oder systematisch verharmlost wird?

Vortrag und Diskussion mit Martina Renner

hosted by das que[e]r und Rosa Antifa Wien – im Rahmen von antifascism101  – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

Details

Datum:
23. Mai
Zeit:
19:00 - 21:00
Veranstaltungkategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,

Veranstaltungsort

w23
Wipplingerstrasse 23
Wien, 1010
+ Google Karte
Website:
https://wipplinger23

Veranstalter

das que[e]r
Rosa Antifa Wien