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Diskussionen, Workshops, Vorträge, Lesungen und vieles mehr

Der Oury Jalloh – Komplex

Infoveranstaltung mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Seit 2005 kämpfen wir als Initiative in Gedenken an Oury Jalloh für die Aufklärung der Brand- und Todesursache von Oury Jalloh. Da Polizei, Justiz und Politik unsere Aufklärungsarbeit boykottieren bzw. durch massive Repression gegen die Initiative und gezielte Manipulation der Öffentlichkeit die Wahrheit weiter vertuschen wollen, setzen wir weiter erfolgreich auf Selbstorganisation.

Bereits in den Jahren 2013 und 2015 haben wir der Öffentlichkeit die Gutachten internationaler Experten vorgestellt und konnten anhand von wissenschaftlichen Fakten beweisen, dass Oury Jalloh von Polizisten im Polizeirevier Dessau angezündet wurde. Im Januar 2018 haben wir nun eine Internationale Unabhängige Kommission gegründet, mit welcher wir unsere umfangreiche Aufklärungsarbeit weiter fortsetzen. Aufgrund neuer Erkenntnisse wissen wir nun, dass bereits im Jahr 1997 der Dessauer Hans-Jürgen Rose zu Tode gefoltert wurde. Auch dieser Fall wurde vertuscht. Die Kommission spricht daher vom Oury Jalloh – Komplex und untersucht deshalb alle drei ungeklärten Todesfälle im Polizeirevier Dessau.

Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh sprechen über ihre Erfahrungen und die Notwendigkeit von Selbstorganisation, über den aktuellen Stand der staatlich unabhängigen Ermittlungen und über das aktuelle Repressionverfahren gegen einen Aktivisten der Initiative vor dem Amtsgericht Dessau. Nachdem dieser symbolisch mehrere Feuerzeuge vor die Staatsanwaltschaft Dessau geworfen hatte, werfen ihm sechs Polizisten versuchte gefährliche Körperverletzung vor. Wir werden auch diese Polizisten der Landesbereitschaftspolizei Magdeburg ihren dreisten Lügen überführen!

Außerdem mobilisieren wir zur jährlichen Gedenkdemonstration zum 14. Todestag von Oury Jalloh am 7. Januar 2019 in Dessau!

Kooperation der Rosa Antifa Wien & prozess.report

Facebook-Event

Geöffnet ab 17:00, Beginn der Veranstaltung um 18:00

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Ihr könnt uns Kreuz-Weise!

Info-Veranstaltung zu Fundis, ihre Aufmärsche und vor allem die Proteste dagegen

Am 24.11. soll in Wien, wie auch die letzten Jahre, wieder ein „Marsch fürs Leben“ stattfinden. Hauptorganisatorin ist die „Jugend für das Leben“, welche auch regelmäßig Vorträge, Schweigemärsche und „Lichterketten für die Ungeborenen“ veranstaltet. Sie sind gegen Verhütung und wollen Schwangeren die Möglichkeit für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche nehmen.

Die sogenannten „Märsche fürs Leben“ beschränken sich nicht nur auf Wien, sondern finden u.a. auch in Salzburg, Innsbruck, München, Bern und Berlin statt. Überall formieren sich starke feministische Proteste, die für Pro Choice auf die Straße gehen. Aktivist_innen von What the Fuck?! (Berlin) und Antisexistische Aktion München und Marsch fürn Arsch (Wien) erzählen über ihre Erfahrungen mit den Fundi Aufmärschen und die Proteste dagegen.

hosted by das que[e]r und Rosa Antifa Wien

Vortrag & Diskussion finden in der w23 statt.

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Freestyle-Session for F.L.I.N.T.Q.-Folks with Jenny from the Ostblock

HipHop/Rap Freestyle-Session for Female * Lesbian * Inter * Non-Binary * Trans * Queer-Folks with Rapper „JENNY FROM THE OSTBLOCK“ (Graz) @W23

Feminism and HipHop is 4 Everybody!! And because it’s often not that easy accessible for F.L.I.N.T.Q. – Folks we’ll do this event. To bring them together, create a supporting environment and to just try out some rhimes together. No skills needed, just some passion – Looking forward to see you!

Organised by DafuQ (dafq.blackblogs.org) and RAW (www.raw.at) F.L.I.N.T.Q. stands for FemaleLesbianInterNon-BinaryTrans*Queer. If you feel like you fit in one of these Identities you’re welcome – if not, not.

Feminismus und HipHop sind für alle da!! Und weil’s manchmal nicht so leicht zugänglich sind für F.L.I.N.T.Q. – Personen machen wir diese Veranstaltung. Um Leute zusammenzubringen und eine naise und unterstützende Atmosphäre herzustellen in der sich alle im Reimen ausprobieren können. Keine Vorkenntnisse oder Skills benötigt, einfach hinkommen und ein bisschen Leidenschaft mitnehmen. Freuen uns auf dich!

Organisiert von DafuQ (dafq.blackblogs.org) und RAW (www.raw.at) F.L.I.N.T.Q. steht für FrauenLesbenInterNon-BinaryTrans*Queer. Wenn du dich da mitgemeint fühlst, bist du herzlich willkommen, falls nicht, nicht.

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Contre La Sélection – Workshop & Diskussion

Workshop und Diskussion zu den französischen Hochschulprotesten und deren Perspektiven

200 000 Menschen sind auf den Straßen. 150 Demonstrationen zeitgleich. 40% der Flüge in Paris müssen gestrichen werden, die Airline Air France muss alleine alle Langstreckenflüge streichen. Zahlreiche U-Bahnen und S-Bahnen wurden stillgelegt. Etliche Universitäten waren besetzt, Prüfungen mussten verlegt werden. Zum Höhepunkt im April gab es in Rennes mehr als 5 000 Studierende, die die Uni besetzten, in Montpellier 2500, in Paris 2000, in Toulouse bis zu 2000 und weitere Unis waren mit hunderten Studierenden besetzt.

In Frankreich machten sich dieses Frühjahr die Proteste breit. Anschlusssuchend an die Proteste 1968 gingen Gewerkschaften, Lehrer_innen, Studierende, öffentlich Angestellte und andere Akteur_innen auf die Barrikaden.

Anlass waren die Réforme du Code du travail und der Plan Étudiant im Hochschulsektor. Erstere hat eine Liberalisierung des Arbeitssektors zum Ziel. Sie verfolgt Änderungen der Arbeitslosenversicherung, der Lehre, verminderte Rechte für Eisenbahner_innen und einen massiven Abbau – 120 000 Personen in fünf Jahren – von Stellen im öffentlichen Sektor.

Der Plan Étudiant ist ebenfalls mit umfassenden Reformen verbunden und soll die Zulassungsbedingungen verschärfen, sowie das Baccalauréat (die französische Matura) reformieren. Dabei sind die Verschärfungen intransparent und haben verstärkte sozioökonomische Selektionsmechanismen zur Folge. So wurden bereits im Mai zahlreiche Bewerber_innen aus dem Pariser Banlieu abgelehnt oder auf Wartelisten versetzt.

In Folge dessen war auch ein Zusammenschluss der Kämpfe (convergence des luttes) zwischen Studierenden und Eisenbahner_innnen zu sehen, genauso wie massive Repression durch Staat, Polizei und Faschisten; wie auch bei der Räumung einer Fakultät in Montpellier durch französische Identitäre zu sehen war.

Im Rahmen der kritischen Einführungstage wollen wir als Aktionskollektiv Freie Bildung einen Workshop mit Diskussion organisieren, der die Umstrukturierungsprozesse im Bildungssektor, die gegenwärtig in ganz Europa zu beobachten sind, thematisiert. Dazu werden zwei Aktivist*innen aus Frankreich eingeladen, die an den Studierendenprotesten in Frankreich dieses Jahr (2018) beteiligt waren, um gegen die neue (universitäre) Bildungsreform zu protestieren. Konkreter werden wir Julien (Jeunes Insoumis), welcher momentan auch bei den Solidaires Étudiant-e-s in Lyon organisiert ist, sowie Alexi aus Bordeaux nach Wien einladen, um mit uns Protesterfahrungen, -formen, sowie möglichen Handlungsoptionen von Studierenden auszutauschen und zu diskutieren.

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w23Contre La Sélection – Workshop & Diskussion

All Computers Are Beschlagnahmt

Vortrag und Diskussion zum Verbot von Indymedia linksunten, der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdiensten und dem juristische Vorgehen gegen die Zensur.

Im August 2017 wurde Indymedia linksunten vom damaligen deutschen Bundesinnenminister Thomas de Maizière verboten. Im Zuge dessen kam es zur Durchsuchung von vier Wohnungen und dem „Vereinsheim“. Dabei wurden Geld und Technik im Wert von 80.000 Euro beschlagnahmt und das Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten verletzt. Die Betroffenen haben Klage gegen das Vereinsverbot erhoben, diese wird vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt.

Ein Betroffener berichtet von den Razzien, von der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdiensten und gibt Einblick in das juristische Vorgehen gegen Verbot und Zensur.

hosted by Archiv der sozialen Bewegungen / Wien und Rosa Antifa Wien

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Workshop – Suchmaschinenoptimierung gegen rechts

Workshop mit praktischen Tipps & Tricks zur feministischen Suchmaschinenoptimierung.

Für viele ist Google die erste Anlaufstelle auf der Suche nach Informationen, auch zu politischen Themen. Antifeministische Webseiten betreiben gezielt Suchmaschinenoptimierung. Feministische Postitionen müssen sich auch online mehr Platz nehmen!

Dieser Workshop richtet sich an feministisch Aktive, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für ihre Polit-Webseite anwenden wollen. Welche Strategien lohnen sich, und wie geht eins praktisch an die Sache heran? Es wird einen theoretischen Überblick in die Funktionsweise von Suchmaschinen und SEO geben, sowie viel Raum für Fragen.

Workshop mit Feminist Clickback – es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Für den praktischen Teil ist es hilfreich, wenn Teilnehmende einen Laptop mitbringen, es ist aber kein Muss.

hosted by tech:babbel und Rosa Antifa Wien

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Gegen den Rechtsruck auf Google

Vortrag von Feminist Clickback über die Zusammenhängen von Suchmaschinen, Algorithmen und den Rechtsruck auf Google und Diskussion über feministische Interventionsmöglichkeiten.

Für viele ist Google die erste Anlaufstelle auf der Suche nach Informationen, auch zu politischen Themen. Doch die meisten schauen sich nur Webseiten an, die in der Ergebnisliste oben stehen. Der Algorithmus, der bestimmt, wer ganz oben landet, ist nicht neutral: Er reproduziert gesellschaftliche Machtverhältnisse und spielt dem Rechtsruck in die Hände. Dazu kommt, dass antifeministische Webseiten das Potential längst erkannt haben: Radikale AbtreibungsgegnerInnen, selbsternannte „Lebensschützer“, betreiben gezielt Suchmaschinenoptimierung.

Der Vortrag von Feminist Clickback wird diese Zusammenhänge genauer beleuchten, um anschließend feministische Interventionsmöglichkeiten diskutieren zu können.

hosted by das que[e]r, tech:babbel und Rosa Antifa Wien

Für alle die feministisch „zurückklicken“ wollen gibt es auch noch am Freitag dem 5.10. einen Workshop mit praktischen Tipps & Tricks zur feministischen Suchmaschinenoptimierung.

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Vortrag: Fußball und rechte Gewalt

Nach der 1. WLW-Saison laden wir alle Teams ein, auch mal abseits des Spielfelds zusammenzukommen – bei bei Essen, Trinken und Plauderei im Wilde Liga Café!
Ausserdem gibt es auch noch einen spannenden Vortrag aus der Reihe antifascism101.

Du interessierst dich für Fußballspielen ohne Genderbarrieren, ohne Leistungsdruck und ohne strenge ÖFB-Reglements?
Für Aktionen wie Critical Kicks im öffentlichen Raum oder Fußballworkshops für Anfänger*innen (FLINT* und all Genders)?

Dann komm vorbei & bring deine Freund*innen mit! Hier kannst du Teams finden, Teams gründen und dich über bevorstehende Aktionen informieren.

Vortrag: Fußball und rechte Gewalt

Fußballmatches machen die zentralen Werte unserer Gesellschaft in komprimierter Form sichtbar.
Sportstadien stellen demnach einen örtlich eingegrenzten und zeitlich definierten Raum dar, in welchem gesellschaftliche Konflikte ausgetragen werden.
Ausgehend von diesen Annahmen, werden im Mikrokosmos Stadion auch Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus als gesellschaftliche Phänomene ausgehandelt und widergespiegelt.
Die Auseinandersetzung mit Fußball als «Arena der Männlichkeit» kann somit auch einen guten Blick auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen ermöglichen.

Steht ein antifaschistisches, linkes Selbstverständnis im Widerspruch zur Liebe zum Verein?
Welche Strategien gibt es gegen rechtsextreme Auswüchse in den Stadien?
Und welche Rollehatte der Fußball im Nationalsozialismus?
Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen dieses Vortrags beleuchtet.

* KICK footballs – and racist, sexist, LGBTIQ*hating attitudes *

Sonntag, 30/09/18
in der W23, Wipplingerstr. 23, 1010
Doors Open: 17:00 // Beginn Vortrag 18:00 // rauchfrei bis 21:00

Wilde Liga Wien
Kontakt / Newsletter: wildeligawien@gmx.at
Infos: https://wildeligawien.wordpress.com/
facebook.com/wildeligawien

antifascism101 – Inforeihe gegen rechte Gewalt
https://antifascism101.info

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w23Vortrag: Fußball und rechte Gewalt

Infoabend und Rebuild Libertatia – Soliparty

Während die Gerichtsverhandlung gegen “Golden Dawn” noch im Gange ist, häufen sich die Attacken von Rechtsextremen in Griechenland. Migrant_innen, Geflüchtete, LGTBIQ* Personen, aber auch der Bürgermeister von Thessaloniki werden auf offene Straße attackiert und Anschläge gegen emanzipatorische Projekte verübt.
Vortrag und Diskussion über die aktuelle Lage, die Zusammenarbeit der Rechten und die politische Auseinandersetzung in Griechenland.

Anschliessend Rebuild Libertatia! – Soliparty für die Genoss_innen vom LIBERTATIA, dem besetzten Haus in Thessaloniki, welches am 21.1.18 im Schutz einer nationalistischen Demo von Faschisten angeriffen und niedergebrannt wurde.

Eine Veranstaltung im Rahmen von antifascism101 – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

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w23Infoabend und Rebuild Libertatia – Soliparty

Sex, Beer & Vaginas – We are the Vienna Rude Girrrls

Schon seit einigen Jahren thematisiert die aktive Fanszene des First Vienna Football Club 1894 Sexismus im Fußballstadion. Durch die klare anti-sexistische Positionierung ist seit einiger Zeit ein loser Zusammenhang zwischen Frauen, die sich verstärkt mit der Thematik auseinandersetzen, entstanden. Durch diese interne Vernetzung sind bereits unterschiedliche Projekte, Statements und Ideen umgesetzt worden.
So fand beispielweise im Sommer 2017 ein Treffen des in Deutschland gegründeten Netzwerks “F_in Frauen im Fußball” unter dem Motto “Laut und solidarisch” in Wien statt.

Wir, die Sektion Menstruation, möchten euch an diesem Abend nicht nur von diesem großartigen Treffen erzählen, sondern euch auch einen Einblick inkl. Fotos in unsere Leidenschaft Fußball geben, mit all ihren unterschiedlichen Facetten. Und was es mit dem provokativen Titel der Veranstaltung auf sich hat, werden wir euch auch in diesem Abend verraten 😉

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w23Sex, Beer & Vaginas – We are the Vienna Rude Girrrls