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„1-Euro Jobs“ in Hungary: From Welfare to Workfare State

[EN]

Tue 4th October
18h-20h Bar and Precarity Office open.
Foods, drinks, mutual advice session and organisation

20h Event:
1-Euro Jobs in Hungary: From Welfare to Workfare State
Activists of the Hungarian “Workfare Movement for the Future” talk about their organizing strategies

Germany is well-known as a country of 1-Euro jobs. In Hungary a similar workfare scheme was introduced in 2009 to fight growing unemployment after the 2008 crisis. In 2011 the Orbán-regime expanded, but also reformed this programme with a new law that violated workers’ rights and introduced “forced labor” for the unemployed, creating cheap workforce for the state and for private employers. Opposition and resistance has been on-going since, organized by the Anti-Poverty Network in Hungary.

Precarity Office is pleased to host activists of the Hungarian advocacy group Workfare Movement for the Future who will talk about the compulsory workfare regime in Hungary and their experiences in self-organisation and fighting for the rights of workfare workers since 2012. Until recently 1-Euro jobs are back on the agenda in Austria including the proposal that refugees should be forced to take up underpaid work. Let’s organize.

The talk will be in English and Hungarian, with German translation.

The Workfare Movement for the Future is organized by the Hungarian Anti-Poverty Network.
More infos about their work and the workfare system in Hungary: http://www.mszeh.hu/en/causes/workfare/

@ W23 Kulturzentrum, Wipplingerstrasse 23, 1010 Vienna (down some stairs – not wheelchair accessible per se but please get in touch if we can help with access!)
Precarity Office: precarityoffice.wordpress.com

[DE]

1-Euro-Jobs in Ungarn: Die Zwangsarbeitsfalle
Aktivist*innen der ungarischen “Workfare-Bewegung für die Zukunft” berichten über Organisierungsstaretegien

Deutschland ist als Land der 1-Euro-Jobs bekannt. In Ungarn wurde 2009 ein ähnliches System eingeführt, um die steigende Arbeitslosigkeit nach der Krise in 2008 zu kämpfen. 2011 hat die Orbán-Regierung dieses System gesetzlich verschärft und weiter ausgebaut, so dass es für Arbeitslose mit zwangsarbeitähnlichen Zuständen einhergeht und für Unternehmen und den Staat Billigarbeitskräfte bereitstellt. Seit Beginn regt sich Widerstand, organisiert von dem ungarischen Anti-Armutsnetzwerk.

Wir freuen uns AktivistInnen der Gruppe „Workfare-Bewegung für die Zufunkt“ zu Gast zu haben, die über die Arbeitsbedinugungen und ihre Organisierungsstrategien berichten. Diskutieren wollen wir zusätzlich, die Situation in Österreich, in der 1-Euro-Jobs und Kürzungen der Sozialhilfe rund um Regierungsvorschläge zur „Integration“ von Geflüchteten wieder neuen aufwind bekommen haben. Let’s organize.

Das Gespräch findet auf Englisch und Ungarisch, mit Übersetzung auf Deutsch statt.

Die “Workfare-Bewegung für die Zukunft” ist von dem Anti-Armutsnetzwerk organisiert.
Mehr Infos über ihre Arbeit und über 1-Euro Jobs in Ungarn: http://www.mszeh.hu/en/causes/workfare/

[ES]

Martes 4 de Octubre
18h-20h Bar y Oficina Precaria abiertos
Comida, bebida, asesoramiento mutuo y organización

20h Evento
Trabajos a 1 euro en Hungría: Del Estado del Bienestar al Estado del “Workfare” (trabajos obligatorios para personas desempleadas)
Activistas de la red húngara “Movimiento del Workfare por el futuro” hablan de sus estrategias organizativas

Alemania es bien conocida como un país de trabajos a un euro. En Hungría se introdujo un esquema similar de “Workfare” (trabajos obligatorios para personas desempleadas) en 2009, para combatir el creciente desempleo tras la crisis de 2008. En 2011 en régimen de Orbán extendió, pero también reformó, este programa con una nueva ley que violaba derechos laborales e introdujo el “trabajo forzado” para personas desempleadas, creando una fuerza de trabajo barata para el estado y para empleadores privados. Desde entonces se están dando tanto oposición como resitencia, organizadas por la Red Anti-Pobreza de Hungría.

La Oficina Precaria tiene el placer de acoger a activistas del grupo de apoyo húngaro Movimiento “Workfare” por el Futuro que nos hablarán sobre el régimen obligatorio de trabajo para personas desempleadas y de sus experiencias en auto-organización y lucha por los derechos de las personas trabajadoras en régimen de “workfare” desde 2012. Desde hace poco los trabajos a un euro han vuelto a la agenda política en Austria incluyendo la propuesta de que las personas refugiadas deberían ser obligadas a tomar empleos no retribuidos. Organicémonos.

La charla será en inglés y húngaro, con traducción al alemán.

El Movimiento “Workfare” por el Futuro está organizado por la Red Húngara Antipobreza
Más información sobre su trabajo y sobre el sistema “workfare” en Hungría:
www.mszeh.hu/en/causes/workfare/

@ W23 Kulturzentrum, Wipplingerstrasse 23, 1010 Vienna (hay que bajar algunas escaleras – no en si accesible para sillas de ruedas pero por favor ¡contáctanos si podemos ayudar con el acceso!)

Oficina Precaria: precarityoffice.wordpress.com

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w23„1-Euro Jobs“ in Hungary: From Welfare to Workfare State

Mo, 8. Dez 2014: Entprekarisierung verorten?! Input und Diskussion zu den Organisierungserfahrungen der Punti San Precario in Mailand und Turin

Santa Precaria und San Precario begleiten Aktivist*innen der EuroMayDay-Bewegung und des PrekärCafé seit deren Anfängen. Angesichts der Zunahme befristeter und unsicherer Lohnarbeitsverhältnisse symbolisierten diese Schutzheiligen eine kollektive Suchbewegung nach Umgangsformen mit den „Übeln“ der Prekarisierung. Die Flexibilisierung und Prekarisierung allgemeiner Arbeits- und Lebensverhältnisse in Italien und Europa verlangten nach neuen Formen, kollektive Kampf- und Handlungsfähigkeit zu erlangen.
Im Zuge der Bewegungen gegen Prekarisierung in Italien zum Leben erweckt, stellten Santa Precaria und San Precario den Versuch dar, Vernetzungs- und (Selbst-)Organisierungsformen jenseits traditioneller gewerkschaftlicher Repräsentationsformen zu finden. Damit waren sie auch namensgebend für ein italienweites Netzwerk von Punti San Precario: Orte der rechtlichen Beratung und Unterstützung bei Arbeitskonflikten und Ausgangspunkte der (Selbst-)Organisierung von Arbeitskämpfen. Im Dezember laden wir euch ein, mit uns über jene Orte in Italien zu sprechen, die diese vielfältigen Organisierungsbestrebungen der von Prekarisierung betroffenen Menschen beispielhaft auf den Punkt bringen sollten: die Punti San Precario in Mailand und Turin. Im Zentrum der Veranstaltung stehen dabei die verschiedenen Erfahrungen von Selbstorganisierung und Vernetzung, die angesichts vielfältiger und unterschiedlicher prekarisierter Arbeits- und Lebensverhältnisse an diesen Orte gesammelt wurden:
– Welche Anforderungen stellen diese Verhältnisse an Orte der Organisierung?
– Welche Allianzen wurden geschlossen, und welche Formen haben die gemeinsamen Organisierungsprozesse und Arbeitskämpfe dadurch angenommen?
– Welche Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Repräsentation prekärer Subjektivierungsformen wurden dabei erkundet?
– Wie gestaltete sich das Verhältnis zu Gewerkschaften und anderen Teilen der organisierten Arbeiter*innenschaft?
– Was für Erfolge konnten erzielt werden, und was für Rückschläge waren dabei hinzunehmen?
Darüber und über viele weitere Fragen diskutieren wir mit Kristin und Dario, zwei Aktivist*innen aus Italien und Deutschland, die in den beiden Punti San Precario in Mailand und Turin aktiv waren.

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w23Mo, 8. Dez 2014: Entprekarisierung verorten?! Input und Diskussion zu den Organisierungserfahrungen der Punti San Precario in Mailand und Turin

Dienstag, 2. Dezember 2014: Precarity Office Vienna XI

Der proklamierten „Bewegungsfreiheit“ von EU-Bürger*innen innerhalb der EU steht eine immer stärkere und restriktivere Abschottung nach außen gegenüber. Die Grenzen werden nicht zuletzt im Hinblick auf die „Bedürfnisse“ des Arbeitsmarktes reguliert. Die restriktiven Methoden, um „unerwünschte Einwanderung“ zu verhindern, wurden in den letzten Jahren immer brutaler. Insbesondere an den europäischen Außengrenzen hat die Migrationspolitik mittlerweile ein Level von Gewalt erreicht, das für einige Migrationsforscher*innen und -aktivist*innen mit einem „Krieg gegen Migrant*innen“ vergleichbar ist. Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe „Mobilität und Migration“ stehen die Außengrenzen der Europäischen Union im Zentrum, wobei insbesondere die Grenzregime Spaniens, Griechenlands und Italiens in den Blick genommen werden. In Verbindung gesetzt werden die Grenzpraktiken an den Außengrenzen mit Österreichs „interner Grenze“: Die Kriminalisierung erfolgt hier verstärkt durch die Dublin 2-Bestimmungen oder auch durch den Paragraf 114 des Fremdenpolizeigesetzes gegen „Schlepperei“. Innerhalb der letzten Jahre hat aber auch der Widerstand gegen das brutale Grenzregime Europas zugenommen und unterschiedliche neue Praktiken entwickelt wie u.a. Refugee-Proteste und Kirchenbesetzungen. Im zweiten Teil des Abends werden Aktivist*innen von WatchTheMed – eine Organisation, die Fälle von Bootsunglücken im Mittelmeer, bei denen Flüchtlinge nicht oder nicht rechtzeitig gerettet werden, dokumentiert – das neue „Alarm Phone“-Projekt vorstellen: eine Notfallnummer für in Seenot geratene Flüchtlinge.
Kommt und diskutiert mit uns: Prekarität kennt keine Grenzen – Bewegungsfreiheit für alle!! Diese Veranstaltung ist der zweite Teil einer dreiteiligen Diskussions- und Selbstuntersuchungsreihe zum Thema Migration (Teil III: Migration und Utopien). Precarity Office Vienna XI. „If the doors shut behind you, you are a migrant“. Teil II: Precarity has no borders! Eine Kooperationsveranstaltung von PrekärCafé und Precarity Office. 18h-20h Bar und Precarity Office: Planen & Beraten, Essen & Plaudern. Ab 20h Veranstaltung: „If the doors shut behind you …“ Die Initiative für das Precarity Office geht von verschiedenen Leuten aus, von denen manche im PrekärCafé, in Juventud Sin Futuro/Marea Granate Vienna und Solidarity4All organisiert sind. For [ENG] and [ES] versions and further information see: 

http://precarityoffice.wordpress.com/ 
http://cafe.prekaer.at/  
http://www.jsfviena.net/de/juventud-sin-futuro-viena/ 
http://solidarity4allvienna.wordpress.com/ 
Mehr Infos zu WatchTheMed: http://watchthemed.net/

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w23Dienstag, 2. Dezember 2014: Precarity Office Vienna XI

Mo. 10.11.; 17:30: Gedenkrundgang zum Novemberpogrom

Gedenkrundgang in der Brigittenau

NIEMALS VERGESSEN!

Treffpunkt: Montag, 10.11., 17:30 Uhr, Wallensteinplatz, 1200 Wien

Wir wollen einige Orte ehemaligen jüdischen Lebens in der Brigittenau besuchen, die auch zu Orten nationalsozialistischer Verfolgung wurden. Der Rundgang soll nicht zuletzt auf antisemitische Kontinuitäten hinweisen, in denen das Novemberpogrom und die folgende nationalsozialistische Vernichtungspolitik grausame Höhepunkte darstellten.
Wir möchten euch/Sie einladen, uns bei diesem Rundgang durch den 20. Bezirk zu begleiten!
Mehr Infos unter: rundgang.blogsport.de

Danach gibt es die Möglichkeit zum Austausch bei jüdischen Liedern, warmem Essen, heißen und kalten Getränken in der W23, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien.

Infos zu Barrieren beim Zugang zur W23

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w23Mo. 10.11.; 17:30: Gedenkrundgang zum Novemberpogrom

Di., 4. Nov. 2014, 18:00: Precarity Office Vienna X

„If the doors shut behind you, you are a migrant“. Eine Veranstaltung zu Migration und Mobilität in der EU in Zeiten der Krise 
Mobilität wird beworben, Migration wird reguliert – so die kurzgefasste Positionierung der EU. Mit der Krise haben die innereuropäischen Wanderungsbewegungen stark zugenommen, zugleich wird versucht, in die sogenannte „Personenfreizügigkeit“ verstärkt regulierend einzugreifen. Wie stellt sich die Situation für uns dar? An diesem Abend verfolgen wir eine Annäherung an das Thema u.a. mit drei Fragen: „Was sind deine Erfahrungen mit der Anmeldebescheinigung?“ „Wie würdest du dich selbst eher beschreiben, als mobil oder als Migrant*in?“ und „Was sind für dich die Unterschiede zwischen Migration und Mobilität?“. Ein Abend mit Infos, Audiobeiträgen, Erfahrungsberichten und Diskussion. 
Dieser Abend eröffnet die dreiteilige Diskussions- und Selbstuntersuchungs-Veranstaltungsreihe zum Thema Migration (Teil II: Europas Außengrenzen, Teil III: Migration und Utopien). 
Die Initiative für das Precarity Office geht von verschiedenen Leuten aus, von denen manche im PrekärCafé, in Juventud Sin Futuro/Marea Granate Vienna und Solidarity4All organisiert sind. 
18h-20h Bar und Precarity Office: Planen & Beraten, Essen & Plaudern 
Ab 20h Veranstaltung: „If the doors shut behind you, you are a migrant“
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w23Di., 4. Nov. 2014, 18:00: Precarity Office Vienna X

Dienstag, 8. Juli 2014, 20:00: PrekärCafé: „Früchte des Zorns?!“ Vortrag und Diskussion zum Arbeitskampf der Erntehelfer*innen 2013 in Tirol

Anfang Oktober 2013 wartete der ORF Tirol mit einer für viele überraschenden Kurzmeldung auf: Rund 60 Erntehelfer*innen aus Rumänien und Serbien hatten bei einem Gemüsebauern in Thaur, einem kleinen Ort sechs Kilometer östlich von Innsbruck, ihre Arbeit niedergelegt und sich zu einer Kundgebung versammelt. Ihr Protest richtete sich gegen die schlechten Arbeits- und Wohnbedingungen am Thaurer Schotthof, dem größten Gemüsebetrieb in der industriellen Landwirtschaft Tirols. Im Zentrum stand dabei die Nichtabgeltung von Ansprüchen wie etwa Löhne auf Kollektivvertragsniveau sowie Sonderzulagen für Überstunden, Nacht- oder Sonntagsarbeit. In den folgenden Tagen überschlugen sich die Ereignisse: Von mehrstündigen Verhandlungen unter Beisein eines Vertreters der Landarbeiterkammer war die Rede; von korrigierten Abrechnungen und einer Ausbezahlung der vorenthaltenen Löhne für das Jahr 2013; und schließlich von der kollektiven Kündigung durch die Landarbeiter*innen. In der Folge wurde der Arbeitskampf auf rechtlicher Ebene fortgesetzt. Nachdem mit der Landarbeiterkammer die gesetzlich zuständige Interessenvertretung für ihr zurückhaltendes Agieren in die Kritik geraten war, stellte die Arbeiterkammer Tirol den Erntehelfer*innen zu diesem Zweck einen Anwalt zur Seite. Mitte Dezember 2013 wurde dann bekannt, dass die zum Teil seit Jahren am Schotthof tätigen Arbeiter*innen sich außergerichtlich mit dem Landwirt für die vorangegangenen Jahre auf eine Nachzahlung von rund 100.000 Euro geeinigt haben. Im Februar 2014 gelangte schließlich ein Nachspiel des Arbeitskampfs an die Öffentlichkeit: Medienberichten zufolge fordert die Tiroler Gebietskrankenkasse aktuell nach dem Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungs-Gesetz eine Strafe im Umfang von 1,4 Mio. Euro für den Thaurer Bauern. Das PrekärCafé wird sich im Juli mit dem erfolgreichen Arbeitskampf der Erntehelfer*innen auseinandersetzen – und damit zugleich eine in aufenthalts- wie beschäftigungsrechtlicher Hinsicht besonders prekäre Form migrantischer Lohnarbeit in den Fokus rücken. Eingeladen haben wir dazu Sonia Melo, freie Journalistin und Aktivistin der Plattform Bleiberecht aus Innsbruck, die sich seit Jahren mit den Missständen am Schotthof beschäftigt und den Arbeitskampf der Erntehelfer*innen solidarisch begleitet und unterstützt hat. Auf der Basis zahlreicher Interviews mit den Arbeiter*innen wird sie über die Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie über den Verlauf der Auseinandersetzung berichten. Darüber hinaus sollen Ansätze zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation der Beschäftigten in der industriellen Landwirtschaft diskutiert werden, wie sie aktuell seitens gewerkschaftlicher, agrarpolitischer und antirassistischer Aktivist*innen entwickelt werden. Ab 18h: Wasser und Suppe, Plaudern und Vernetzen.

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w23Dienstag, 8. Juli 2014, 20:00: PrekärCafé: „Früchte des Zorns?!“ Vortrag und Diskussion zum Arbeitskampf der Erntehelfer*innen 2013 in Tirol

Dienstag, 1. Juli 2014, 20:00: Precarity Office IX: „Alles, was man über TTIP wissen muss“

Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) ist ein umfassender Freihandels- und Investitionsvertrag, der gegenwärtig – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelt wird. Wie Vertreter*innen beider Seiten bestätigen, ist das Hauptziel von TTIP die Beseitigung von regulativen „Hindernissen“, die potenzielle Gewinne transnationaler Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks beschränken. Jedoch handelt es sich bei diesen „Hindernissen“ um einige unserer wertvollsten Sozialstandards und Umweltvorschriften wie Arbeitnehmer*innenschutz, Regeln bezüglich der Nahrungsmittelsicherheit (einschließlich der Begrenzung von GMOs), Regeln zum Gebrauch von Giftstoffen, digitale Datenschutzrechte usw. Mit anderen Worten: Es steht viel auf dem Spiel.Nina Pohler (ATTAC) erzählt uns „Alles, was man über TTIP wissen muss“. Mit anschließender Diskussion.Zwischen 18 und 20 Uhr ist wie immer das Precarity Office geöffnet: Beratung, gegenseitige Hilfe, Essen, Trinken und Plaudern. Precarity Office: www.precarityoffice.wordpress.com.

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w23Dienstag, 1. Juli 2014, 20:00: Precarity Office IX: „Alles, was man über TTIP wissen muss“

Tue, 1st April, 20 h: Precarity Office VII: What’s Left in Europe?

Ab 18h: Bar & Precarity Office geöffnet – Planen & Beraten, Essen & Plaudern. Ab 20h: What’s Left in Europe? Diskussion. 23h: Sperrstunde. http://precarityoffice.wordpress.com/
What’s Left in Europe? Präsentation und Diskussion zur EU Wahlen und zu linken Parteien im Fokus. Die EU-Wahlen stehen vor der Tür. Wir laden zu einem Diskussionsabend mit Kurzpräsentationen zur Situation in verschiedenen EU-Ländern. Im Zentrum stehen dabei die unterschiedlichen, mehr oder weniger linken Parteien in Österreich, Griechenland, Spanien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Dänemark, Frankreich und Spanien. 
Wie positionieren sich die Parteien bzw. Wahlallianzen u.a. zu den Themen Migration, EU und Euro, Klima und Ressourcen oder zu feministischen Themenbereichen? Wie nahe oder fern stehen die Parteien sozialen Bewegungen? Welche Fragestellungen stehen in den jeweiligen Ländern im Zentrum? Welches Potenzial haben rechte Parteien bei der EU-Wahl? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich feststellen? Wir freuen uns über Beiträge und Diskussion. Die Kurzpräsentationen werden auf Englisch stattfinden. Übersetzungsmöglichkeiten sind vorhanden (je nach Bedarf).
What’s Left in Europe? How the European Elections play out in different countries. We would like to invite you to an evening of short presentations on the situations concerning the European elections in different member states. We’ll be hearing about hot topics and electoral alliances in different countries, focusing on more or less leftist initiatives in Austria, Greece, Spain, Bulgaria, Romania, Hungary, Denmark, France and Germany. How do different alliances position themselves with regards to migration, the EU, the climate, resources and women’s issues? How are the right-wing parties and coalitions campaigning for the European elections in different countries? Join us to map out the broader situation together and discuss! Before the discussion, the Precarity Office will be open for mutual advice, food and drinks as usual.
¿Qué queda a la izquierda en Europa? Las elecciones europeas vistas desde diferentes países. Queremos invitaros a una noche de presentaciones breves sobre las elecciones europeas en diferentes Estados miembros de la UE. Estaremos incidiendo en asuntos claves y en las diferentes coaliciones e iniciativas progresistas en Austria, Grecia, Estado español, Bulgaria, Rumanía, Hungría, Dinamarca, Francia y Alemania. ¿Cómo se posicionan las diferentes alizanzas respecto a temas como la migración, la UE, el clima, los recursos y las cuestiones relacionadas con la mujer? ¿Cómo se posicionan igulamente los partidos de derecha y sus coaliciones en los diferentes países? ¡Ven para obtener una visión general de estos asuntos y debatir sobre ellos! Antes de la discusión, la Oficina Precaria (Precarity Office) estará abierta para recibir y dar consejos sobre auto-organización en el trabajo. Asimismo ofreceremos comida y bebida a precios populares.
What’s Left in Europe? Alegerile europene în contextul diferitelor țări europene. Am dori să vă invităm la o seară de scurte prezentări despre alegerile europene din diferite state membre. Vom auzi despre subiecte fierbinți și alianțele electorale din diferite țări, concentrându-ne pe aliante si inițiative de stânga în Austria, Grecia, Spania, Bulgaria, România, Ungaria, Danemarca, Franța și Germania. Se va discuta cum se poziționează diferite alianțe în ceea ce privește teme precum migrația, UE, climatul, resursele naturale și problemele femeilor. De asemenea se va discuta despre partidele de dreapta care militează pentru alegerile europene din diferite țări. Vino pentru a discuta impreuna cu noi situația mai largă a alegerilor! Înainte de discuția, PRecarity office va fi deschis pentru sfaturi reciproce ca de obicei.
Τι είναι Αριστερά στην Ευρώπη. Χαρτογράφηση των κομμάτων της αριστεράς πριν τις Ευρωεκλογές. Μια ανάσα πριv τις ευρωεκλογές, θα θέλαμε να σας προσκαλέσουμε σε μια σειρά παρουσιάσεων πάνω στην παρούσα συγκυρία και τις εξελίξεις όπως αυτές διαμορφώνονται γύρω από την θεματική των ευρωεκλογών, στα διάφορα κράτη μέλη. Με αναφορές στα τρέχοντα θέματα και τις εκλογικές συμμαχίες σε διάφορες χώρες, εστιάζοντας κατά κύριο λόγο σε αριστερές πρωτοβουλίες σε Αυστρία, Ελλάδα, Ισπανία, Βουλγαρία, Ρουμανία, Ουγγαρία, Δανία, Γαλλία και Γερμανία. Πώς διάφορες συμμαχίες τοποθετούνται αναφορικά με το μεταναστευτικό ζήτημα, την ΕΕ, την κλιματική αλλαγή και το γυναικείο ζήτημα. Πώς τα ακροδεξιά κόμματα διεξάγουν την καμπάνια των εκλογών σε διάφορες χώρες. Ενωθείτε μαζί μας να χαρτογραφήσουμε την ευρύτερη κατάσταση και να συζητήσουμε. Πριν την παρουσίαση, το γραφείο επισφάλειας θα είναι ανοιχτό για αμοιβαίες εργασιακές συμβουλές, φαγητό και ποτό ως συνήθως.

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w23Tue, 1st April, 20 h: Precarity Office VII: What’s Left in Europe?

Di, 4. März 2014: Precarity Office VI & Input/Filmscreening

Ab 18h: Bar & Precarity Office geöffnet – Planen & Beraten, Essen & Plaudern
Ab 20h: „Abtreibung – ein kontinuierliches Kampffeld“, „Abortion – a continuous field of struggle“, Input zur geplanten Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Spanien und Filmscreening
Please scroll down for [ES] and [EN] versions.

Kurz vor dem Internationalen Frauentag veranstaltet das PrekärCafé zusammen mit dem Precarity Office ein Filmscreening mit kurzem Input rund um ein zentrales Thema von Frauenbewegungen weltweit: Abtreibung. Im globalen Norden erscheint das Recht auf Abtreibung auf Verlangen der Frau, mit einigen Ausnahmen, als legalisierte „Normalität“. Das geplante Abtreibungsgesetz in Spanien sieht nun eine erneute Kriminalisierung von Abtreibung vor und zeigt auf, dass die Selbstbestimmung von Frauen über ihre Körper weiterhin umkämpft ist. Ein kurzer Input zu den Entwicklungen im Kampf gegen die Verschärfungen des Abtreibungsrechts in Spanien sowie ein Spielfilm zum Thema zeigen verschiedene Perspektiven zu dieser Problematik auf. Der Input wird auf Englisch gehalten, der Film ist auf Rumänisch mit englischen Untertiteln. Flüsterübersetzung ist auf Wunsch möglich.

Poco antes del día Internacional de la Mujer el Prekär Café, junto con la Oficina Precaria, organiza la proyección de una película con una pequeña introducción acerca de un tema central para los movimientos feministas en todo el mundo: el aborto. En el norte en general, pareciera que el derecho al aborto a petición de la mujer, con algunas excepciones, es algo normal y legal. La reforma de la ley del aborto propuesta en España prevé nuevamente la criminalización del aborto y muestra que la autodeterminación de las mujeres sobre su cuerpo todavía se disputa. Una corta introducción sobre la evolución de la actual lucha contra el endurecimiento de la ley del aborto en España, así como una película muestran diferentes aspectos de esta problemática. La introducción se hará en inglés, la película es en rumano con subtítulos en inglés. Traducciones disponibles bajo petición.

Just before the International Women’s Day the PrekärCafé together with the Precarity Office organizes a film screening including a short input on one of the central topics of women’s movements worldwide: Abortion. In countries of the global north, the right on abortion on women’s demand appears to be a legalized „normality“, with some exceptions. Yet, the proposed new-coming law on abortion in Spain involves a renewed criminalization of abortion, showing that women’s self-determination on their bodies is still contested. A short input on the unfolding resistance against the aggravation of the abortion law in Spain as well as a feature film  shall offer different perspectives regarding this issue. The input will be held in English, the movie is in Romanian with English subtitles. Whisper translation will be provided.
https://precarityoffice.wordpress.com/

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w23Di, 4. März 2014: Precarity Office VI & Input/Filmscreening

Di, 4. Feb 2014: Precarity Office V

Gold oder Leben: Eine Infoveranstaltung gegen Golderzbergbau im Europa der Krise. Mit Input von Brigitte Reisenberger, Vienna Saves Rosia Montana, Solidarity4all und JSF Marea Granate Vienna. Im Februar lädt das Precarity Office Vienna zu einem Infoabend über Goldbergbau in Spanien, Rumänien und Griechenland ein. Wir diskutieren parallele Entwicklungen von Goldabbauprojekten in Europa und die Strategien, mit denen staatliche Behörden und Konzerne verschiedenen Orten und Gemeinschaften solche Projekte aufzwingen. Die profitorientierte Ausbeutung der Umwelt wird in den von der Krise am stärksten betroffenen Ländern als neue „Erfolgsgeschichte“ gehandelt. Dabei werden Menschenleben, demokratische Menschenrechte und das Recht auf freie Rede mit Füßen getreten. In wirtschaftlich „schwachen“ Regionen wird so entgegen den Interessen und Wünschen des Gros aller Bewohner*innen gehandelt. In diesem Kontext hat der Kampf um die Commons und um demokratische Rechte besondere Bedeutung, und so wollen wir an diesem Abend besonders von den lokalen sozialen Kämpfen in betroffenen Regionen sprechen. Diese Kämpfe schlagen Brücken über wirtschaftliche, politische und kulturelle Unterschiede hinweg und bringen verschiedene Leute im Kampf um ein würdvolles Leben auf diesem Planeten zusammen. Das Abendprogramm bietet Kurzvorträge zu Gold-Bergbau-Projekten in Rumänien, Griechenland und Spanien, gefolgt von einer offenen Fragen- und Antwort-Session. 
Ab 18h: Raum und Bar geöffnet, Essen und Plaudern
Ab 20h: Infoveranstaltung „Gold oder Leben“
Ab 21:30h: Informeller Austausch
For [ENG], [ES], [GR] and [RO] translations see: http://precarityoffice.wordpress.com/ 
Die Initiative für das Precarity Office geht von verschiedenen Leuten aus, von denen manche im PrekärCafé, in Juventud Sin Futuro/Marea Granate Vienna und Solidarity4All organisiert sind. 
W23 = Wipplingerstraße 23, 1010 Wien (entweder von der Wipplingerstraße die Stufen runter oder vom „Tiefen Graben“ bei der Brücke die Stufen rauf). Hinweis: Sorry, die W23 ist leider nicht barrierefrei zu erreichen. Bitte informiert uns über daraus resultierende Probleme, damit wir gemeinsame Lösungen finden können.
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w23Di, 4. Feb 2014: Precarity Office V