Autor: w23
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Mittwoch, 21. Mai; 20:00: „Kein Wunder“ – Die Türkei ein Jahr nach Gezi-Proteste und nach den Wahlen
Teil 4 der »Recht-auf-Stadt«-Reihe im Rahmen von das que[e]r Was vor einem Jahr mit der Besetzung eines Parks begann, entwickelte sich in der Folge zu einer breiten Protestbewegung. Der Gezi-Aufstand konnte binnen weniger Tage Hunderttausende auf die Straße bringen, neue Mobilisierungsstrategien einführen, eine kreative Sprache entwickeln und neue Organisierungsformen ausprobieren. Nach einem Jahr sind religiöser…
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Mittwoch, 14. Mai; 20:00: Kritisch Weiß?
Schwarze Frauen und Women of Color, jüdische und migrantische Aktivistinnen fordern seit Jahrzehnten eine selbstreflexive und selbstkritische Politik von privilegierten weißen Feministinnen. Mittlerweile wird auch in antirassistischen Kontexten heftig diskutiert, welche Rollen rassistisch Privilegierte in antirassistischen Kämpfen spielen können. „Critical Whiteness“ ist dabei ein wichtiger, aber alles andere als unumstrittener Ansatz. Welche Privilegien sind mit…
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Mttwoch, 30. April; 20:00: Literatur von Rückkehrer_innen nach 1945
Eugen Kogon schrieb im Vorwort von „SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager“, dass er, bevor das Buch in den 1970er Jahre neu aufgelegt wurde, gefragt wurde, ob er das „Thema nun für ‚archiviert‘, Historikern noch zugänglich, sonst abgetan“ halten würde. Mit ähnlichen Fragen sah sich Jean Améry konfrontiert, dem geraten wurde, den Namen Auschwitz in…
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Mittwoch, 23. April; 20:00: Geschichtsverklärung und antifaschistischer Protest
In der DDR wurde Dresdens Bombardierung zum Motiv staatlicher Agitation gegen den „Westen“, aber auch zum Thema der sich formierenden Friedensbewegung. Seit die Junge Landsmannschaft Ostpreußen 1999 den ersten Naziaufmarsch zum 13. Februar als „Opfergedenken“ abhielt, entwickelten sich die jährlichen Aufmärsche zu einem der grössten Treffen der deutschen und europäischen Rechten. Die Dokumentation verdeutlicht die…
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Mittwoch, 16. April; 20:00: Aus 38ern mach 48er
Zur Burschenschaftlichen Selbstdarstellung als „Demokraten der ersten Stunde“Die Veranstaltung widmet sich geschichtspolitischen Interventionen völkischer Studentenverbindungen in Österreich. Schwerpunktmäßig werden die Versuche behandelt, unter Rückgriff auf lichtere Momente burschenschaftlicher Geschichte (namentlich die bürgerliche „Revolution“ von 1848) die eigene Involvierung in den Nationalsozialismus und in rechtsextreme Umtriebe bis heute in den Hintergrund zu drängen und sich als…