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Extreme Rechte in Österreich: Zwischen Macht und Kriminal
Unter der absterbenden Hegemonie des Neoliberalismus und in Zeiten multipler Krisen konnte die extreme Rechte auch in Österreich ihre Positionen weiter ausbauen. In dieser Phase des Wiederaufstiegs sind unter anderem die ohnehin immer löchrigen Grenzen zwischen parteiförmigem Rechtsextremismus Marke FPÖ und dem außerparlamentarischen Rechtsextremismus bzw. Neofaschismus Marke „Identitäre“ gänzlich verschwommen. Nicht nur im virtuellen Raum hat sich das rechtsextreme Desinformationsnetzwerk zu einer regelrechten Parallelgesellschaft ausgeweitet. In dieser werden soziale Ängste und Vertrauensverluste ins Paranoide gesteigert und dem Kampf gegen das Demokratische nutzbar gemacht. Vortrag und Diskussion mit Andreas Peham (DÖW, FIPU) Wann und wo: 2. Feb. 2024 Beginn: 19 Uhr…
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Stellungnahme der „alten“ Bibliothek von unten
Aufgrund der Vorkommnisse in der w23 möchten wir (wir sind zum Teil jene Personen, die die Bibliothek von unten im Jahr 2000 mitgegründet haben; wir sind auch jene Gruppe von Leuten, die 2017 das Projekt „Bibliothek von unten“ an die w23 übergeben haben) Stellung beziehen: Die Bibliothek von unten – 2000 als Volxbibliothek im EKH entstanden – hat 2006 gemeinsam mit anderen Projekten die w23 gegründet. Gemeinsamer Anspruch sowohl zwischen den Projekten als auch innerhalb der Bibliothek war es, einen Raum zu schaffen, der unseren politischen Grundsätzen entsprach. Das bedeutet: Als antiautoritäre, antifaschistische Linke sollten Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transphobie…
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w23: Kein Raum für Antisemitismus
Aktuelle Änderungen in der w23: Die w23 wird künftig wieder ausschließlich von jenen Gruppen gestaltet und verwaltet, die sie vor 17 Jahren gegründet haben und seitdem kontinuierlich getragen haben.
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Infoabend und Diskussion mit dem AK Gedenkrundgang
Seit 2003 – ab 2010 als AK Gedenkrundgang – hat sich eine lose Gruppe zusammen gefunden um eigene ortsgebundene Formen des Gedenkens an das Novemberpogrom 1938 zu finden. Anlass, über die Motivation in der Vergangenheit und Gegenwart zu informieren und diskutieren. Vorstellung AK Gedenkrundgang Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Rundgang im Gedenken an das Novemberpogrom 1938 – Wien Der 9. November steht für die heftigen antisemitischen Pogrome im NS-Staat von 1938, zu dem ab dem 13. März desselben Jahres auch das heutige Österreich zählte. Im gesamten deutschen Reich wurden an diesem und den Folgetagen unter begeisterter Beteiligung von Zivilpersonen jüdische Einrichtungen zerstört und gewaltsam gegen…
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Brennen für die Sache – autobiografische Szenen politischer Organisierung und Selbstermächtigung
Sie brannten für die Sache: Drei Frauen des frühen 20. Jahrhunderts trotzten den Geschlechtervorstellungen ihrer Zeit. Sie ermächtigten sich, begannen sich politisch zu organisieren, Texte zu schreiben, in Gewerkschaften zu wirken, Geschichte zu machen. Wofür brennst du? Klimaschutz, antifaschistsche Arbeit, Feminismus, Antikapitalismus, Antirassismus – wir alle brennen für etwas. Doch alleine ist es schwierig die Verhältnisse zu ändern, das haben auch schon die linken Frauen von vor über 100 Jahren erfahren. Auf der Lesung in der w23 könnt ihr im Rahmen der Kritischen Einführungstage Texten von Adelheid Popp, Hannah Sturm und Trude Richter lauschen, von eigenen Politisierungs- und Organisierungserfahrungen erzählen…