w23

Diskussionen, Workshops, Vorträge, Lesungen und vieles mehr

Erinnern ohne „Rosa Winkel“

Eine Stadterforschung zum Thema Verfolgung von LGBTIQs während dem Nationalsozialismus, Erinnerungskultur in Wien und zum neuen Wiener „Homo-Denkmal“

Wir laden zu einer Stadterforschung zum Thema „Homo-Denkmäler“ und Erinnerung an LGBTIQ-Personen in Wien. Wir starten am Morzinplatz, wo es schon lange ein Denkmal für die Opfer der Gestapo gibt. Mehrfach wurde thematisiert, dass das Denkmal sprachlich und symbolisch Ausschlüsse in Bezug auf andere Opfergruppen vornimmt. Am Morzinplatz hätte auch Wiens erstes Homo-Denkmal errichtet werden sollen, das aus technischen Gründen aber ins Wasser fiel. Auch das Denkmal von Alfred Hrdlicka am Albertinaplatz war Gegenstand von Kontroversen in Hinblick auf Darstellung und Ausschluss von Opfergruppen. Wir wollen uns das Denkmal sowie einige Interventionen und Proteste im Zuge der Einweihung und danach genauer anschauen. Nicht nur ist der erste Anlauf für ein Homo-Mahnmal vor 15 Jahren gescheitert, war es engagierten Aktivist_innen aus der Community geschuldet, dass das Vorhaben nicht wieder in der Versenkung verschwand. Die rot-grüne Stadtregierung versprach im Regierungsprogramm von 2010 ein Mahnmal für „homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus“, geworden sind es dann eine handvoll „temporäre Denkmäler“. Im Resselpark, der nächsten Station, wird im nächsten Jahr nun finally ein Mahnmal errichtet und eingeweiht. Wir wollen uns den Prozess und Entwurf nochmal genauer anschauen. Der Stadterforschungsrundgang schließt bei der Türkis Rosa Lila Villa, wobei wir im Vorbeigehen noch eines der temporären Denkmäler am Naschmarkt anschauen.

2.9. 18:00
Morzinplatz, 1010 Wien

Route:
Morzinplatz – Albertinaplatz – Resslpark – Naschmarkt – Rosa-Lila-Villa

Der Stadterforschungs-Rundgang ist als politische Kundgebung angemeldet.

Aus der Reihe: (Re)claim the City – Widerständig Spazieren – organisiert von den Gruppen aus der w23 und Freund_innen.

* Die Spaziergänge kosten selbstverständlich nichts – wir wollen uns öffentlichen Raum aneignen, nicht weiter kommerzialisieren! 😉
* Die Rundgänge finden auf Deutsch statt. Bei Bedarf können wir versuchen eine Flüsterübersetzung zu organisieren. Bitte Mail an: w23@riseup.net
* Das Programm kann sich laufend erweitern. Updates findest du hier https://wipplinger23.org/widerstaendig-spazieren-2020/
Wenn du dich in Planung und Organisation einbringen willst, dann schreib und ein Mail an w23@riseup.net

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w23Erinnern ohne „Rosa Winkel“

Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Raum Wr. Neustadt

Eine historische Wanderung auf die Hohe Mandling

In der Tradition der Arbeiter*innenbewegung stehend, ausgehend von Sabotage-Aktionen gegen die Rüstungsindustrie und gestärkt durch das Anwachsen der Anzahl an Deserteuren, entwickelte sich im Raum Wr. Neustadt eine Widerstandsbewegung, die sich zu Kriegsende 1945 bemühte den Vormarsch der Roten Armee zu unterstützen und sich der Nazi-Strategie der ‘Verbrannten Erde’ zu widersetzen.

Die Wanderung führt uns ins Piestingtal, eines der Rückzuggebiete der Widerständigen im niederösterreichischen Industrieviertel. Vom Ort Miesenbach aus starten wir eine Wanderung auf die Hohe Mandling. Der Anstieg verläuft (zum Teil steil) den Berghang aufwärts, bis wir die Wiese am Gipfel erreichen. Der Abstieg ist über weite Teile moderat, ein kurzes Stück etwas steiler.

Bei der Zugfahrt und bei Pausen werden in kürzeren Inputs folgende Themen angesprochen: Industrialisierung und frühe Arbeiter*innenbewegung in der Region, regionale Voraussetzungen und Traditionen des Widerstandes, Entwicklung der Rüstungsindustrie und das KZ Außenlager „Rax-Werke“, die Arisierung des Sanatoriums Wienerwald, die Entwicklung der Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus sowie deren Unterstützung bei der Befreiung durch die Rote Armee.

Da es keine Einkehrmöglichkeit gibt, bitte genügend Jause selbstständig mitzunehmen.
Schwierigkeit: keine, allenfalls der steile Anstieg, Höhenmeter: 600, viel Schatten
Trittsicherheit: bei Nässe Rutschgefahr, Wanderschuhe werden empfohlen

Anmeldung: salonunter@riseup.net

Aus der Reihe: (Re)claim the City – Widerständig Spazieren – Organisiert von Gruppen aus der w23 und Freund_innen.

* Die Spaziergänge kosten selbstverständlich nichts – wir wollen uns öffentlichen Raum aneignen, nicht weiter kommerzialisieren! 😉
* Die Rundgänge finden auf Deutsch statt. Bei Bedarf können wir versuchen eine Flüsterübersetzung zu organisieren. Bitte Mail an: w23@riseup.net
* Das Programm kann sich laufend erweitern. Updates findest du hier https://wipplinger23.org/widerstaendig-spazieren-2020/
Wenn du dich in Planung und Organisation einbringen willst, dann schreib und ein Mail an w23@riseup.net

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w23Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Raum Wr. Neustadt

Offenes Treffen – antifaschistische Stadtspaziergänge

Für die w23 – wie auch für viele andere linksradikale/emanzipatorische Räume – ist die aktuelle Situation alles andere als leicht. Wir vermissen die Diskussionen, Filmabende, Vorträge, Plaudereien mit euch. Trotz prekärere Lage, halten wir es aktuell für keine gute Idee die „neue Normalität“ IN der w23 mitzumachen.

Das heisst aber nicht dass wir Ruhe geben! Wir machen Programm, aber eben anders. Wir machen diesmal keine Pause und keinen Urlaub. Wer kann sich das schon leisten? Wir holen uns ein Stück Stadt zurück. Mit spannenden Inhalten statt Wiener Wahlkampfgedöhns.

Wir wollen über den Sommer einige (antifaschistische) Stadtspaziergänge zu den unterschiedlichsten Themen organisieren. Da lässt sich gut Abstand halten, wir sind gut belüftet Outdoor unterwegs und haben die Gelegenheit Sachen in der Stadt zu sehen die uns vorher nie aufgefallen sind.

Solche Spaziergänge sind nicht nur für Teilnehmer_innen spannend, sondern auch schon in der Vorbereitung. Wenn du Lust hast dich bei der Orga zu beteiligen, dann schau beim offenen Spaziergang-Orga-Treffen vorbei.

30.6. 18:00
w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien
die Stiegen halb runter

Wir freuen uns auf einen spannenden Sommer!
Die Gruppen aus der w23 – wipplinger23.org

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Offenes SuB23 Treffen

Wir machen uns an die Planung der nächsten Veranstaltungen. Wenn du also
Ideen & Vorschläge hast und/oder uns beim Raum und Rahmen gestalten
helfen magst, dann komm gerne vorbei. Wir freuen uns!

Offenes Treffen 17:30 – 19:00
anschließend gibts eine spannende Veranstaltung (siehe Programm)

Was ist der Salon unter der Brücke?

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Skates over States

Roller Derby: 2 Teams zu je 10 Spieler*innen auf Rollschuhen fahren im Oval. Klingt Langweilig? Ist es aber nicht! Roller Derby ist ein Vollkontaktsport der primär von FLINT* Personen gespielt wird und die meisten Roller Derby Teams haben einen klaren politischen Anspruch: inklusiv, partizipativ, feministisch, es wird mit Geschlechter- und Rollenbildern gebrochen, Nationalismus beim Worldcup mit „Skates over States“ kommentiert.
In Wien gibt es eine starke Roller Derby Community mit mehreren Teams, Supporter*innen und Cheerleadingsquat. Doch woher kommt Roller Derby überhaupt und was sind die emanzipatorischen Ansätze und Ansprüche? Wie ist der Umgang mit Rollenbildern und Geschlechternormen und was unterscheidet von Roller Derby so grundlegend von anderen Sportarten? Viele spannende Fragen die es zu erörtern gilt.

Wir freuen uns im Salon unter der Brücke Spieler*innen Vienna Roller Derby und die Fearleaders Vienna begrüßen zu dürfen. Vorkenntnisse zu Roller Derby sind nicht notwendig 🙂

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die plattform: Warum wir eine dritte anarchistische Föderation für den deutschsprachigen Raum brauchen

Auch wenn die anarchistische Bewegung im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren wieder stärker wird, schafft sie es nicht gesellschaftliche Relevanz zu erlangen. Warum dies so ist und welche Lösungsvorschläge es gibt, soll Thema des Vortrags sein. An dieser Stelle wollen wir genauer auf das Konzept des “Plattformismus” eingehen – eine spannende anarchistische Strömung, die interessante Ansätze zur Weiterentwicklung des deutschsprachigen Anarchismus bietet.

Vortrag und Diskussion mit die plattform – eine anarchokommunistische Organisation

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – geöffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

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A-Café: Filmscreening and Talk with Filmmakers: „Shelter – Farewell to Eden“

english below

Offen und Kochen: 17:00

Start des Screenings: 19:00

Freier Eintritt. Anschließend Diskussion und Gespräch mit den Filmmachern.

“Shelter – Farewell to Eden”

https://www.youtube.com/watch?v=huX9PTehttM

Aus intersektionaler Perspektive werden die Themen Migration, Religion, Gender und Sexualität, anhand eines Portraits von Pepsi behandelt. Der Film schafft es, einem interdisziplinären, aktivistischen und künstlerischem Anspruch gerecht zu werden, und läuft aktuell auch auf internationalen Filmfestivals wie zB. dem Londoner LGBTQ Filmfestival Ende März 2020. Pepsi erzählt von ihrer Geschichte, ihrem Weg und ihren Kämpfen, der Film begleitet sie dabei mit Bildern. “Gay, Muslim, Nurse, Rebel, Refugee, all of that – I love it!”, Pepsi.

“How I Came Here”

Ist ein Kurzfilm, der große Ähnlichkeiten zum Dokumtarfilm-Format hat. Thematisiert wird die Situation von Geflüchteten und People-in-Transit am Balkan in den Jahren 2018/19, mit einem Fokus auf Nordbosnien. Auch hier kommen Stimmen von Betroffenen und selbstorganisierten Supportstrukturen zu Wort.

Anschließend an die Screenings werden Enrico und Davide, zwei Mitglieder des italienischen Filmkollektivs “Caucaso Factory” https://www.caucaso.info, das die Filme produziert hat, und Aktivist*innen gemeinsam mit dem Publikum diskutieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Österreichs geografische Lage und Nähe zum Balkan, erschafft eine besondere Notwendigkeit der stetigen Auseinandersetzung mit den Themen Migration, Festung Europa und ihren Verknüpfungen. Obwohl sich die Außengrenzen der EU stetig optimieren, zeigen die beiden Filme die Entschlossenheit von jenen, die versuchen sie zu überwinden!

Wir freuen uns auf das gemeinsame Filmschauen und Diskutieren! 🙂

Facebook: https://m.facebook.com/events/594703001079689?tsid=0.32783150569091646&source=result

Instagram: https://www.instagram.com/p/B9TwV7VlwmD/?igshid=1ejpkfqmladhd

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English Version:

Open and Cooking: 5pm

Start of the screening: 7pm

Free Entry. Afterwards there will be discussion and talk with the film makers.

“Shelter – Farewell to Eden”

https://www.youtube.com/watch?v=huX9PTehttM

From an intersectional perspective the film deals with the topics migration, religion, gender and sexuality, along the portrait of protagonist Pepsi. Requirements from an interdisciplinary, activist and artistic perspective are fulfilled by the film, therefore it’s currently shown at international film festivals, like the LGBTQ film festival in London in the end of March 2020. Pepsi shares with us her story, her way and her struggles – the film joins her with pictures. “Gay, Muslim, Nurse, Rebel, Refugee, all of that – I love it!”, Pepsi.

“How I came Here”

Is a short-movie with similarities to a documentary,that addresses the situation of Refugees and People-in-Transit on the Balkans in the years 2018/19 with a focus on North-Bosnia. Voices of those affected and self-organised support structures are made visible and audible.

Afterwards there will be a discussion with Enrico and Davide, who are part of the “Caucaso Factory” https://www.caucaso.info who produced the film, activists and the audience.

Austrias geographic proximity to the Balkans, produces a specific need for constant dealing with the topics migration, fortress Europe and it’s correlation. Even though the fortress Europe optimizes itself constantly, these films show the resolve of people to enter it!

We are looking forward to watch the film and discuss it together with you! 🙂

Facebook: https://m.facebook.com/events/594703001079689?tsid=0.32783150569091646&source=result

Instagram: https://www.instagram.com/p/B9TwV7VlwmD/?igshid=1ejpkfqmladhd

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Arbeitskämpfe im Sozialbereich

Im Sozialbereich wird gestreikt. Bei Warnstreiks in den letzten Wochen waren über 300 Betriebe beteiligt. Zum Ersten mal wurde in Caritas und Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) gemeinsam gestreikt.
Gefordert wird vor allem eine Arbeitszeitverkürzung auf eine 35h Woche. Ob es zu einer dritten Streikwelle am 10. März gekommen ist, werden wir dann schon diskutieren können.
Die Eingeladenen Aktivist*innen berichten aus den Vorbereitungen der Streiks in ihren Betrieben.

Gemeinsam diskutieren wollen wir Einschätzungen zu den Arbeitskämpfen im Sozialbereich, mögliche Verbindungen zum feministischen Streik am 8. März ebenso wie die Frage einer linksradikalen Perspektive auf diese Kämpfe.

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – geöffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

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Offenes SuB23 Treffen

Wir machen uns an die Planung der nächsten Veranstaltungen. Wenn du also
Ideen & Vorschläge hast und/oder uns beim Raum und Rahmen gestalten
helfen magst, dann komm gerne vorbei. Wir freuen uns!

Offenes Treffen 17:30 – 19:00
anschließend gibts eine spannende Veranstaltung (siehe Programm)

Was ist der Salon unter der Brücke?

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Linksradikal und feministisch – das Nasty „Näh“kränzchen!

Linksradikal und feministisch – das Nasty „Näh“kränzchen!
Transpis-Malen – Schilder-Basteln – Banden-Bilden

Der 8. März – internationaler feministischer Kampftag – steht vor der Tür und damit auch wieder die „Take Back the Streets“-Demo. Höchste Zeit die letzten Vorbereitungen zu treffen! Noch kein Transpi für die Demo, noch kein Schild für die Aktion(en)? Kein Problem! Gemeinsam bastelt und malt es sich schöner als alleine, deswegen laden wir zum queer-feministischen Transpi-Malen, Schilder-Basteln, Balaklavas nähen oder was uns sonst noch so einfällt, ein. Dazu werden feministische Kurzfilme, Drinks und Häppchen gereicht.

Wir sehen uns beim Basteln oder spätestens auf der Demo am 8. März in Wien! Smash Patriarchy!
Und nicht vergessen: Bildet Banden! 😉

Freitag 6.3.2020
16:00 bis 21:00
in der w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

Die Stiegen halb runter – sollte das ein Problem darstellen, melde dich bitte bei uns, damit wir uns in Absprache etwas überlegen können.

P.S.:
Bastelzeugs werden wir einiges vorbereiten, es schadet aber sicher nicht den Lieblingsglitzerstoff einzupacken 😉
Das Nasty „Näh“kränzchen ist open 4 all genders – sexistisches oder transfeindliches Verhalten wird nicht geduldet.

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