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Diskussionen, Workshops, Vorträge, Lesungen und vieles mehr

„Ni Una Menos“ – kollektiver Schrei gegen patriarchalische Gewalt

„Ni Una Menos“ – kollektiver Schrei gegen patriarchalische Gewalt (violencia machista)

“Ni una Menos” – spanisch für “Nicht eine weniger” – ist ein gemeinsamer Schrei gegen das Patriarchat und seine Gewalt gegen Frauen* und feminisierte Körper der um die Welt geht.
Ihren Ursprung hat diese feministische Bewegung in Aktionen Argentinischer Künstler*innen und Aktivist*innen. Inzwischen finden weltweit Aktionen gegen Feminizide statt, aber auch Themen wie Geschlechterbilder, Gender Paygap, Reproductive Gerechtigkeit, Selbstbestimmungsrecht, Feminisierung der Armut, Sexarbeiter*innen Rechte,
Transfeindlichkeit, werden aufgegriffen.

Wir freuen uns dass wir um SuB23 Aktivist*innen von <a href=“https://osterreichnum.wordpress.com/“ rel=“noopener noreferrer“ target=“_blank“>Ni Una Menos Austria</a> begrüßen dürfen!

Inputs und Diskussion über die Bewegung, ihre Ursprünge und gemeinsame Kämpfe gegen das Patriarchat.

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – geöffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

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Liebig34

Infoevent zum räumungsbedrohten Hausprojekt Liebig34

Seit über einem Jahr hat das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 aus Berlin keinen Mietvertrag mehr.
Am 30.01.2020 ist der Prozesstermin für die Räumungsklage angesetzt. Ein Angriff auf die Liebig34 ist ein Angriff auf uns alle!
Deswegen laden wir euch zu einem Abend mit aktuellen Infos, Vernetzung und Diskussion ein.

Für mehr Infos
Liebig34
Twitter Liebig34

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – göeffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang.

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Tour durch die Ausstellung „Lady Bluetooth“

Am Mittwoch den 5. Februar laden wir euch herzlich ein, die derzeit im Jüdischen Museum Wien stattfindende Ausstellung „Lady Bluetooth. Hedy Lamarr“ mit uns zu besuchen. Neben ihrer erfolgreiche Hollywood-Karriere war Hedy Lamarr Erfinderin und hat während des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit dem Komponisten George Antheil das Frequenzsprungverfahren entwickelt, welches heute unter anderem bei Bluetooth Verwendung findet und ursprünglich als Kommunikationsmethode für die Steuerung alliierter Torpedos gedacht war. Die Ausstellung ist ihrem Leben gewidmet.

Wir haben eine organisierte Tour des Jüdischen Museums gebucht, die um 17:00 startet und eine Stunde dauern wird. Danach laden wir euch ein, den Abend gemeinsam mit uns in der Wipplingerstraße 23 ausklingen zu lassen.

Da die Gruppengröße auf 25 Teilnehmer*innen beschränkt ist, bitten wir um Anmeldung unter: kontakt@techbabbel.info

Die Eintrittskosten werden von uns übernommen.

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w23Tour durch die Ausstellung „Lady Bluetooth“

radical to the future – Zum Stand der Klimagerechtigkeitsbewegung

Klimagerechtigkeit und Ökologie sind wieder ins Zentrum der politischen und medialen Debatte gerückt. Auch die Erkenntnis, dass die Klimakrise etwas mit Kapitalismus und der Art wie produziert wird zu tun hat scheint sich langsam durchzusetzen. Gleichzeitig ging die Debatte enorm in die Breite und die Ansichten, wie denn nun diese Krise zu lösen sei gehen weit auseinander. Kommt es zu einer Vereinnahmung durch (grüne) Wirtschaft, die schon den nächsten Wachstumsmarkt wittert? Besteht die Bedrohung einer Unterwanderung oder Vereinnahmung durch die extreme Rechten unter dem Label des „Heimatschutzes“, wie das auch in den 80er Jahren versucht wurde? Wie umgehen mit Sexismus und Rassimus in der Bewegung und auf den Demos? Wir wollen gemeinsam mit Aktivist*innen aus der Bewegung diskutieren „wie offen“ diese ist bzw. wie breit sie sein soll.

Inputs und Diskussion mit Aktivist*innen

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – göeffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang. 

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Angst um die Vormachtstellung

Über den gesellschaftlichen Einfluss und die Anschlussfähigkeit des Antifeminismus

Seit Mitte der 2000er Jahre sind die Beschwörungen von “Gender-Ideologie”, “Erziehung zum Einheitsmenschen” und “feministische Weltverschwörung” mindestens unter AntifeministInnen in aller Munde. Um die Gefahr des Antifeminismus als mobilisierende Bindeglied-Ideologie von konservativen, religiös-fundamentalistischen, maskulinistischen bis hin zu (extrem) rechten Bewegungen zu verdeutlichen lohnt ein Blick auf die Entstehung des Antifeminismus im Kaiserreich.
Im Vortrag wird die historisch-kontinuierliche Verschränkung von Antifeminismus zu weiteren Ideologien wie Rassismus, völkischer Ideologie und insbesondere Antisemitismus in den Blick genommen und verdeutlicht, dass es notwendig ist Antifeminismus als gefährliches Phänomen ernst zu nehmen und zu bekämpfen.

Vortrag und Diskussion mit Rebekka Blum

Rebekka Blum ist Soziologin und politische Bildnerin mit den Schwerpunkten Geschlechter- und Rechtsextremismusforschung. Aktuell forscht sie zur Geschichte des Antifeminismus. Sie ist in feministischen Zusammenhängen und in der Bildungsarbeit gegen rechts engagiert und arbeitet beim antirassistischen Netzwerk für Demokratie und Courage.

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – göeffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang. 

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Extrem Unbrauchbar. Über Gleichsetzungen von Links und Rechts

Buchvorstellung: Extrem Unbrauchbar

Die Fakultätsvertretung für Geisteswissenschaften der Universität Wien lädt in Kooperation mit der Rosa Antifa Wien herzlich ein zur Buchvorstellung: Extrem Unbrauchbar, mit den Autor_innen Charlotte Busch & Tom Uhlig

Nach den Protesten gegen den G20- Gipfel in Hamburg gab der damalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel bekannt: „Alle angeblichen politischen Motive für diese Orgie an Brutalität sind verlogen und sollen nur das Deckmäntelchen dafür sein, worum es den Tätern aus allen Teilen Europas ging: um Gewalt an sich. […] Die Täter unterscheiden sich überhaupt nicht von Neonazis und deren Brandanschlägen. Mit angeblich ‚linken Motiven‘ hat das alles nichts zu tun.“

Gabriel verschweigt hier einerseits natürlich die Eskalationsstrategie der Polizei, die für eben jene Aufnahmen gesorgt hat, derer man sich im Nachhinein so empört, andererseits ist der Vergleich auffällig: Unterscheiden sich die ‚Täter‘ durch überhaupt nichts von Neonazis? Einige angezündete Autos oder Papierkörbe werden hier mit angezündeten Geflüchtetenunterkünften, der Mordserie des NSU und der gewaltsamen Verfolgung von allen, die in den Augen der Nazis als nicht-deutsch gelten, auf eine Stufe gestellt.

Die Verwirrung Gabriels ist keine zufällige, sondern folgt dem Paradigma der Extremismustheorie, einem bis zur Unkenntlichkeit entstellenden Verständnis von Gesellschaft, nach dem die ‚gesunde‘ Mitte von ihren Rändern – Rechts- und Linksextremismus wie Islamismus – bedroht wird. Dieses Hufeisenmodell besagt, dass in der (vermeintlichen) Ablehnung der demokratischen Grundordnung sich die Extreme näher sind als sie es wahrhaben wollen, und ignoriert darüber den ständigen Schulterschluss konservativ-bürgerlicher mit völkisch Rechten Kräften. Die Extremismustheorie ist extrem Unbrauchbar, sie verschleiert mehr als sie erhält.

Mit der Buchvorstellung möchten wir einen Einblick in die Kritik der Extremismustheorie geben und insbesondere auf die Extremisierung von Geschlechter- und Sexualitätsentwürfen jenseits gesellschaftlicher Normalitätsvorstellungen eingehen. 

Das Buch „Extrem Unbrauchbar. Über Gleichsetzungen von Links und Rechts“ ist erschienen im Verbrecherverlag

Open Doors 18:00
Veranstaltungsbeginn 19:00 (bitte pünktlich!)

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Bandsalat – Movienight mal anders

Sie sind längst vergessen und obsolet. Die letzten Stücke verstauben im Regal. Abspielgeräte gibts kaum mehr und so laufen wir Gefahr manche Schätzchen an linker Geschichte zu verlieren. Wie war das mit den No Border Camps? Battle in Seattle? Nachrichten Aufnahmen aus dem Jahre Schnee? Diese Sachen findet eins nur selten. Schade eigentlich. Deswegen hat die Bibliothek von unten begonnen alte VHS Kassetten aus dem Bestand zu digitalisieren. Wir gucken uns an diesem Abend querbeet durch die Ausbeute. Lasst euch überraschen!

Kurze Vorstellung des Projektes “Bandsalat” und ein etwas anderer Filmabend

Das VHS Digitalisierungsprojekt “Bandsalat” ist eine Kooperation von Archiv der sozialen Bewegungen / Wien und der Bibliothek von unten. Wir werden das Setup zu den Archiv und Bibliotheks Öffnungszeiten zum D.I.Y. digitalisieren zur Verfügung stellen. Die (Echt)zeit zum digitalisieren müsst ihr euch dann selbst nehmen 😉

Freitag 17.1.2020
Filmabend Beginn um 19:00
Davor gibt es offenes Bibliothek von unten Treffen – 17:00 – 18:30

w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

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Die Bibliothek von unten – Read – Resist – Rebel Reboot

So, es ist soweit, wir rebooten die Bibliothek von unten! Die Bücher sind da um gelesen, besprochen, diskutiert zu werden 🙂 Darüber hinaus soll die Bibliothek einen Raum zum (gemeinsam) lernen, diskutieren, solidarisieren und gestalten sein.

Wir freuen uns über Mitstreiter*innen!

Natürlich sind wir auch für Vorschläge offen und wenn du dich am selbstverwalteten Projekt Bibliothek von unten beteiligen magst, dann bist du herzlich eingeladen! Es gibt immer eine Menge zu tun. Bücher beschriften, Katalogisieren, Sortieren, Lesungen organisieren, Lese- oder Lernabende veranstalten, Vereinsmeierei (ja, das braucht es leider auch), Kohle schnorren, Socialmedia KrimsKrams machen, gemeinsam Entscheiden, Bücher kaufen, und, und, und … Wir freuen uns natürlich immer über Mitstreiter*innen!

Wir beginnen mit einem Softreboot (mit Entlehnbetrieb und anderen Orga Sachen dauert es einfach noch) aber dafür haben wir schon eine spannenden Filmabend geplant.

Offenes Treffen der Bibliothek von unten Freitag 17.1. 17:00 – 18:30
Beginn Filmabend 19:00

w23, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

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Praktiken und Geopolitiken der Kritik

Im Licht der zu Recht vielfach hervorgehobenen Probleme von traditionellen Verständnissen der Kritik – u. a. ihres belehrenden, elitären, autoritären, paternalistischen oder heroischen Charakters – legt das in diesem Vortrag präsentierte Buch den Akzent auf erfinderische Alltagspraktiken der Kritik. Das heißt, dass es solche habituellen Praktiken in den Mittelpunkt rückt, die meist als Inbegriff des Unkritischen gelten. Ebenso wichtig wie die Diskussion gewaltvoller Dimensionen von Herrschaftskritik ist dabei die Auseinandersetzung mit dem Superioritätsanspruch westlicher Kritikbegriffe, die meist mit dem Anspruch auftreten, Kritik schlechthin zu sein.

Buchpräsentation und Diskussion mit Ruth Sonderegger

Das Buch „Vom Leben der Kritik. Kritische Praktiken – und die Notwendigkeit ihrer geopolitischen Situierung“ ist im Wiener Zaglossus Verlag erschienen

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr – göeffnet von 18:00-23:00 Uhr – Kein Eintritt. Kein Konsumzwang. 

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Von der Demütigung bis zur Zerstörung des Subjekts

Über die Entsubjektivierung in der Shoah

Wie lässt sich das System der nationalsozialistischen Konzen­trationslager und der Shoah als System der ­Entsubjektivierung begreifen? Die in den Lagern eingeschriebene Logik der permanenten
Androhung von Vernichtung diente dazu, die Opfer aus einer ›allgemeinen Menschheit‹ auszuschließen. Ihnen wurden dabei grundlegende Handlungsfreiheiten und Kontrollmöglichkeiten geraubt. Es war angesichts der praktizierten und institutionalisierten Formen von Demütigung die klare Absicht der Nazis, bei den Inhaftierten eine ›Entsubjektivierung‹ herbeizuführen.

Besonders der Zusammenhang und Übergang zwischen Demütigung und Entsubjektivierung sind hierbei zentral.
Bisherige Studien legen einen anderen Fokus und behandeln entweder Demütigung oder sprechen vordergründig vom Phänomen der Entsubjektivierung. In diesem Buch wird jedoch argumentiert, dass im Kontext der Shoah sowohl Demütigung als auch Entsubjekti­vierung nur in Verbindung miteinander verstanden werden können.

Buchpräsentation und Diskussion mit der Autorin Anna Klieber

Open Door 18:00 – Veranstaltungsbeginn 19:00

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