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Diskussionen, Workshops, Vorträge, Lesungen und vieles mehr

Artikel 13 – die EU-Zensurmaschinerie im Aufbau

Ende März stimmt das Europäische Parlament nach jahrelangen Verhandlungen über die EU-Urheberrechtsreform und damit über die Zukunft des Internets ab. Denn die darin vorgesehenen Uploadfilter drohen eine riesige Zensurmaschinerie aufzubauen, die das kulturelle Leben und die Meinungsfreiheit von Millionen Europäer*innen einschränken. Carina @henriettatante und Bernhard @burnoutberni erklären in ihrem Talk die Hintergründe und präsentieren Pledge2019 – mit Data Science gegen die Zensurmaschine, eine Kampagne um das Gesetz zu verhindern.

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Strafe, Gefängnis, Alternativen

Vortrag und Diskussion mit Rehzi Malzahn

Obwohl Strafe ein Kern von Herrschaft ist, weil sie immer Institutionen bedarf, die sie ausführen, und bedeutet, dass sich ein Individuum über das andere erhebt, ist die Kritik der Strafe und des Gefängnisses als zentrale Strafinstitution moderner Gesellschaften in linken Kreisen eine Seltenheit. Noch weniger als über Strafe und Gefängnis wird aber über mögliche Alternativen gesprochen, geschweige denn Entsprechendes ausprobiert.

An diesem Abend wollen wir darüber sprechen, was Strafe eigentlich ist, warum wir strafen und was Kriminalisierung bedeutet. Gleichermaßen soll es darum gehen, Möglichkeiten eines anderen Umgangs mit «Delinquenz» und schmerzhaften Konflikten zu diskutieren.

Rehzi Malzahn hat im Herbst beim Schmetterling Verlag den Sammelband »Strafe und Gefängnis. Theorie, Kritik, Alternativen. Eine Einführung« herausgegeben. Sie hat sich viele Jahre an der Anti-Knast-Demonstration zu Sylvester in Köln beteiligt und arbeitet seit mehreren Jahren zu verschiedenen Formen gewaltarmer Konfliktbewältigung, darunter auch im Kontext von »Justiz«.

hosted by Rosa Antifa Wien

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Niedriglohnzone Knast?

In Österreichs Gefängnissen müssen auch Inhaftierte arbeiten, für den Knast, für die eigene Versorgung oder für externe Unternehmen. Von Jolly-Stiften über Mäusefallen, Postwurfsendungen und Bierbänke – vieles aus unserem Alltag ist durch die Hände von Inhaftierten gegangen, die dank gesetzlich geregeltem Arbeitszwang in den Justizanstalten arbeiten müssen. Von Fließbandarbeit bis hin zur Facharbeit sind die unterschiedlichsten Tätigkeiten möglich – einheitlich ist eigentlich nur der extrem niedrige Lohn, die fehlende Möglichkeit in Krankenstand zu gehen oder in die Pensionskasse einzuzahlen.

Veranstaltung mit Christof Mackinger zu Arbeitsbedingungen in Österreichs Gefängnissen, wie es den Inhaftierten damit geht und wie sie ihre Situation zu verbessern versuchen.

hosted by Rosa Antifa Wien und das que[e]r

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LANGSAMER TOD IN SIBIRIEN – EIN REISEBERICHT AUS DEM KOHLEBECKEN RUSSLANDS

[english below]

LANGSAMER TOD IN SIBIRIEN – EIN REISEBERICHT AUS DEM KOHLEBECKEN RUSSLANDS

Aus aktuellem Anlass und in Solidarität mit den Gefangenen
Mitstreiter*innen des Hambacher Forst, wollen wir uns diesen Sonntag
thematisch dem dreckigsten aller Energieträger widmen, der Kohle. Nach
wie vor gilt Deutschland trotz versprochener Energiewende als Braunkohle
– Weltmeister. Zur Absicherung der deutschen Energiepolitik und
Stahlindustrie wird zunehmend auf Exporte aus der Welt gesetzt. Russland
spielt dabei als weltweit dritt-größter Exporteur, und sechst-größter
Förderer eine wichtige Rolle. Die Hauptabbaugebiete liegen in der
süd-sibirischen Region Kuzbass, ehemals bekannt für Internierungslager
politischer Gefangener, Siedlungsgebiet der indigenen Bevölkerung Shor
und Ausläufer der Taiga.

Im Rahmen der Veranstaltung soll ein Überblick zur Geschichte und
aktuellen Situation in der Region gegeben werden. Wir wollen uns mit den
dort aktiven Umweltbewegungen und ihren Mitteln vertraut machen, und
Erfahrungen mit staatlicher Repression in Russland vermitteln. Auch
sollen Sitmmen der Betroffenen in Form von Zeugnissen zu Wort kommen.

DAUER DES VORTRAGS: C.A 1 – 1,5 STUNDEN

WANN? KOCHEN UND TREFFEN AB 17H, BEGINN DER VERANSTALTUNG AB 19 UHR

WO? WIPPLINGERSTRASSE 23, 1010 WIEN – DIE STIEGEN HALB RUNTER

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

https://acafewien.blackblogs.org [1]

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SLOW DEATH IN SIBERIA – A JOURNEY THROUGH THE COAL EXTRACTION REGION
KUZBASS

Because of current events and in solidarity with the imprisoned comrades
from the Hambacher Forst, we will deal this Sunday with the heaviest
polluted energycarrier coal. Nevertheless of high talkes about energy
transition, Germany is still accountable for the biggest amount of coal
business on the planet. To secure the german state’s energy and steel
industry, additional hard coal and lignite is imported from other
regions. One of the main is the russian state, already ranked as
third-biggest exporter and sixth in coal extraction industry. The main
region for extraction is Kuzbass, formerly known for the large amount of
Gulags, a settlement area for the indigenous tribes Shor and in close
proximity to the prehistoric forests of the Taiga.

The presentation will contain a review of the history and current
situation of coal mining in Kuzbass. We want to discuss how
environmental and social justice groups can fight in the highly
repressive atmosphere of the russian state. Part of the presentation
contains testimonies from indigenous aswell as other affected people in
the region.

PRESENTATION LENGTH: 1 – 1,5 H

WHEN? COOKING AND MEETING FROM 17H, PRESENTATION FROM 19H

WHERE? WIPPLINGERSTRASSE 23, 1010 WIEN – DOWN THE STAIRS

WE ARE LOOKING FORWARD TO YOU!

https://acafewien.blackblogs.org [1]

Links:
——
[1] https://acafewien.blackblogs.org/

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Film: Hamburger Gitter

Hamburger Gitter

Brennende Autos, 20 Regierungen und 31.000 Polizist_innen – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order. 17 Interviewpartner_innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz.

Eine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ ging der Frage nach, ob die Befugnisse der Sicherheitsbehörden auf den Prüfstand gehören? Droht die Gefahr, dass bei echten politischen Krisen alle Dämme des Rechts brechen, die den Bürger vor staatlicher Willkür schützen sollten?

Dokumentarfilm und Diskussion

hosted by das que[e]r und prozess.report

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Algorithmic Bias & das AMS

Im Oktober 2018 kündigte das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) an, ab 2019 einen Algorithmus einsetzen zu wollen, der Arbeitssuchende in drei Kategorien einteilen soll, die ihre Chancen am Arbeitsmarkt abbilden. Damit soll das AMS mit Hilfe „moderner wissenschaftlicher Methoden“ „effizienter werden“ (Zitat AMS Vorstand Kopf). Doch sobald die Klassifizierung durch den Algorithmus öffentlich wurde, war offensichtlich, dass diese Einteilung auch anhand von Faktoren wie Geschlecht oder Herkunft passiert und dementsprechende Benachteiligungen mit sich ziehen wird.

@pascoda beschäftigt sich mit Algorithmic Bias, also der Reproduktion menschlicher Vor- und Falschurteile durch Algorithmen und wird uns eine Einführung in das Thema und den vom AMS angekündigten Algorithmus geben. Danach wollen wir mit euch gemeinsam darüber diskutieren wie Algorithmen unser Leben beeinflussen und welche Gefahren und Ungleichheiten durch diese enstehen.

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„Das Überleben hat sich gelohnt“

1924 im „Roten Wien“ geboren, floh Walter im August 1939 vor dem wachsenden Antisemitismus und den Nazis nach Palästina. 1945 kehrte er nach Österreich zurück, und arbeitete bei der Suche nach Nazi-Kriegsverbrechern mit. 1947 trat Walter der KPÖ bei, mit der er 1968 – nach Niederschlagung des Prager Frühlings – brach. Stern war Mitbegründer der linken Gewerkschaftlichen Einheit, der Vorläuferorganisation der AUGE/UG und viele Jahre Betriebsrat.

Walter Stern wird aus diesem, seinen bewegten Leben erzählen. Als Zeitzeuge, als Flüchtling als politisch nach wie vor aktiver und hellwacher Mensch.

Der Abend wird gemeinsam organsiert von AUGE/UGdas que[e]r und Rosa Antifa Wien

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Bilanz des „Guten Wandels“ – Polen nach drei Jahren PiS-Regierung feat. Kapturak

Seit 2015 treibt die PiS-Partei (Recht und Gerechtigkeit) in Polen die nationalistisch-autoritäre Formierung von Staat und Gesellschaft voran. Wie weit ist sie damit gekommen, wer stellt sich dagegen und was macht die Linke?
Im Vortrag werden zunächst verschiedene grundsätzliche Aspekte der Kaczyński-Regierung skizziert und die Entwicklungen seit dem Machtantritt rekapituliert. Neben den verschiedenen Feldern des antiliberalen sogenannten „Guten Wandels“ soll es auch um das spannungsreiche Verhältnis zwischen PiS und der organisierten extremen Rechten gehen.
Auf der anderen Seite sollen aber auch die gesellschaftlichen und politischen Gegenkräfte betrachtet werden. Da PiS im Bündnis mit Kirche und rechtskatholischen Strukturen insbesondere den patriarchalen Zugriff auf die Gesellschaft und etwa in der Abtreibungsfrage direkt auf den Körper auszuweiten sucht, kommt der feministischen Bewegung in Polen eine zentrale Bedeutung zu. Den verstärkten LGBT-feindlichen Attacken aus dem rechten Lager steht wiederum eine regelrechte Pride-Welle im ganzen Land gegenüber. Generell stellt sich darüber hinaus die Frage in welcher Rolle sich die (radikale) Linke angesichts rechtsautoritärer Dominanz einerseits und neoliberaler Opposition andererseits sieht, welche Handlungsfelder es gibt und welche Entwicklungen sich abzeichnen.

Von und mit: Kapturak

hosted von das que[e]r und Rosa Antifa Wien

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Frozen – Winter is here

12 Stundentag, Sozialabbau, feministische Arbeit kaputtsparen, Überwachungspakete, … nur die Spitzen des #schwarzblauen Eisberges.

Ein Jahr ist es bereits her, dass bei der Nationalratswahl die rechtsextreme Koalition #schwarzblau die Regierung übernommen hat. 12 Stundentag, Sozialabbau, feministische Arbeit kaputtsparen, Überwachungspakete, … nur die Spitzen des Eisbergs. Was ist seither noch passiert? Wie geht es weiter, was kommt auf uns zu? Und vor allem: Was können wir tun?!

Wie du dich vielleicht noch erinnern kannst, hatten wir letztes Jahr (noch vor der #schwarzblau Angelobung) die Veranstaltung „Winter is coming“ – Nun, „Winter is here“ und wir wollen mit der gleichen Runde am Podium über die Entwicklungen nach einem Jahr #schwarzblau diskutieren. Infoladen Wels, QueerBase, Susi Haslinger, Viktoria Spielmann und Brigitte Hornyik werden mit uns über die schlimmsten politischen Auswirkungen der Koalition, wer davon am meisten betroffen ist, wo sich dagegen Widerstand rührt (und wo nicht) und vieles mehr diskutieren.

Inputs aus verschiedenen Perspektiven zur aktuellen Lage ein Jahr danach und anschließende Diskussion.

organisiert von das que[e]r und Rosa Antifa Wien

mit dabei sind:

Infoladen Wels – … ganz Wels? Nein! Ein unbeugsamer Infoladen hört nicht auf, der FPÖ Widerstand zu leisten
QueerBase – Welcome and Support for LGBTIQ Refugees
Susi Haslinger von PRO-GE / Sozialpolitik
Viktoria Spielmann von der AUGE / UG – Alternative, Grüne & Unabhängige Gewerkschafter_innen
und die Moderation von Brigitte Hornyik – Verfassungsjuristin, feministische Aktivistin und Networkerin

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Der Oury Jalloh – Komplex

Infoveranstaltung mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Seit 2005 kämpfen wir als Initiative in Gedenken an Oury Jalloh für die Aufklärung der Brand- und Todesursache von Oury Jalloh. Da Polizei, Justiz und Politik unsere Aufklärungsarbeit boykottieren bzw. durch massive Repression gegen die Initiative und gezielte Manipulation der Öffentlichkeit die Wahrheit weiter vertuschen wollen, setzen wir weiter erfolgreich auf Selbstorganisation.

Bereits in den Jahren 2013 und 2015 haben wir der Öffentlichkeit die Gutachten internationaler Experten vorgestellt und konnten anhand von wissenschaftlichen Fakten beweisen, dass Oury Jalloh von Polizisten im Polizeirevier Dessau angezündet wurde. Im Januar 2018 haben wir nun eine Internationale Unabhängige Kommission gegründet, mit welcher wir unsere umfangreiche Aufklärungsarbeit weiter fortsetzen. Aufgrund neuer Erkenntnisse wissen wir nun, dass bereits im Jahr 1997 der Dessauer Hans-Jürgen Rose zu Tode gefoltert wurde. Auch dieser Fall wurde vertuscht. Die Kommission spricht daher vom Oury Jalloh – Komplex und untersucht deshalb alle drei ungeklärten Todesfälle im Polizeirevier Dessau.

Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh sprechen über ihre Erfahrungen und die Notwendigkeit von Selbstorganisation, über den aktuellen Stand der staatlich unabhängigen Ermittlungen und über das aktuelle Repressionverfahren gegen einen Aktivisten der Initiative vor dem Amtsgericht Dessau. Nachdem dieser symbolisch mehrere Feuerzeuge vor die Staatsanwaltschaft Dessau geworfen hatte, werfen ihm sechs Polizisten versuchte gefährliche Körperverletzung vor. Wir werden auch diese Polizisten der Landesbereitschaftspolizei Magdeburg ihren dreisten Lügen überführen!

Außerdem mobilisieren wir zur jährlichen Gedenkdemonstration zum 14. Todestag von Oury Jalloh am 7. Januar 2019 in Dessau!

Kooperation der Rosa Antifa Wien & prozess.report

Facebook-Event

Geöffnet ab 17:00, Beginn der Veranstaltung um 18:00

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