SUB23

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Von der Demütigung bis zur Zerstörung des Subjekts

Über die Entsubjektivierung in der Shoah

Wie lässt sich das System der nationalsozialistischen Konzen­trationslager und der Shoah als System der ­Entsubjektivierung begreifen? Die in den Lagern eingeschriebene Logik der permanenten
Androhung von Vernichtung diente dazu, die Opfer aus einer ›allgemeinen Menschheit‹ auszuschließen. Ihnen wurden dabei grundlegende Handlungsfreiheiten und Kontrollmöglichkeiten geraubt. Es war angesichts der praktizierten und institutionalisierten Formen von Demütigung die klare Absicht der Nazis, bei den Inhaftierten eine ›Entsubjektivierung‹ herbeizuführen.

Besonders der Zusammenhang und Übergang zwischen Demütigung und Entsubjektivierung sind hierbei zentral.
Bisherige Studien legen einen anderen Fokus und behandeln entweder Demütigung oder sprechen vordergründig vom Phänomen der Entsubjektivierung. In diesem Buch wird jedoch argumentiert, dass im Kontext der Shoah sowohl Demütigung als auch Entsubjekti­vierung nur in Verbindung miteinander verstanden werden können.

Buchpräsentation und Diskussion mit der Autorin Anna Klieber

Open Door 18:00 – Veranstaltungsbeginn 19:00

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Bandsalat – Movienight mal anders

Sie sind längst vergessen und obsolet. Die letzten Stücke verstauben im Regal. Abspielgeräte gibts kaum mehr und so laufen wir Gefahr manche Schätzchen an linker Geschichte zu verlieren. Wie war das mit den No Border Camps? Battle in Seattle? Nachrichten Aufnahmen aus dem Jahre Schnee? Diese Sachen findet eins nur selten. Schade eigentlich. Deswegen hat die Bibliothek von unten begonnen alte VHS Kassetten aus dem Bestand zu digitalisieren. Wir gucken uns an diesem Abend querbeet durch die Ausbeute. Lasst euch überraschen!

Kurze Vorstellung des Projektes “Bandsalat” und ein etwas anderer Filmabend

Das VHS Digitalisierungsprojekt “Bandsalat” ist eine Kooperation von Archiv der sozialen Bewegungen / Wien und der Bibliothek von unten. Ab kommenden Jahr wird das Setup zu den Archiv und Bibliotheks Öffnungszeiten zum D.I.Y. digitalisieren zur Verfügung stehen.

Open Door 18:00 – Veranstaltungsbeginn 19:00

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SuB23 – Der Salon unter der Brücke lädt ein!

Schon lange ist der Mittwoch Abend in der w23 ein fixer Bestandteil linker Szenen Wiens. Fast jede Woche entsteht hier ein Raum für linksradikale und queer-feministische Debatte. Der Salon unter der Brücke ist ein Raum, in dem wir Informationen und Wissen miteinander teilen, Themen diskutieren, die uns wichtig sind, emanzipatorische Polit-Arbeit machen – oder einfach nur eine gute Zeit verbringen mit Freund*innen und allen, die es noch werden wollen.

Um diesen Raum zu gestalten braucht es viele helfende Hände. Menschen die sich um die Organisation von Veranstaltungen und die Programmplanung kümmern, den gemütlichen Rahmen (hungrig und durstig diskutiert es sich nicht gut ;)) in der w23 mitgestalten und bei der Bewerbung – egal ob online oder offline – helfen.

Es gibt immer viel zu tun, darum möchten wir alle Interessierten einladen sich am Salon unter der Brücke zu beteiligen, mitzuplanen und Ideen beizusteuern. Kommt auf unser offenes Treffen am 4.12. 18:00 in die w23.

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Kritik am Gewaltschutzpaket

Als Ergebnis der Task Forces Straf- und Opferrecht hat die türkis-blaue Regierung ein Gewaltschutzpaket präsentiert. Die Maßnahmen wurden noch vor den Neuwahlen als Gesetzesinitiative dem Nationalrat vorgelegt und mit einfacher Mehrheit von ÖVP und FPÖ beschlossen. Auf die wirklich drängenden Probleme im Gewaltschutzpaket liefert das Gesetzespaket aber kaum Antworten. Gewaltschutzexpert_innen, Richter_innen, Staatsanwält_innen haben das Gesetz als unausgereift kritisiert. Aber was genau wurde eigentlich beschlossen? Und was ändert sich nun an den existierenden Gesetzen? In einem kurzen Input wird werde ich einen Überblick über das Gewaltschutzmodell in Österreich geben und aus feministischer Sicht auf die zentralen Kritikpunkte am Gesetzespaket eingehen. In der anschließenden Diskussion können wir offene Fragen klären und über mögliche Strategien des Widerstands diskutieren.

Die Vortragende hat Publizistik, Gender Studies und Soziologie studiert, ist seit mittlerweile 10 Jahren in diversen feministischen Kontexten aktiv (u.a. im Frauenring, der Dachorganisation von Frauen*vereinen in Österreich) und arbeitet im Gewaltschutzbereich.

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„Es ist wieder Donnerstag!“

Diskussion mit „Wieder Do!“ Organisator*innen hosted by SUB23

Wir freuen uns (zu unser fast traditionellen Mittwochsveranstaltung) diesmal Organisator*innen von den Donnerstag! Protesten begrüßen zu dürfen! In diesem Sinne: Mi meets do!
Zusammen werden wir über die österr. Wahlen und die damit verbundene Qualen diskutieren. Darüber hinaus wollen wir vor allem auch über Auswege aus individueller wie gesellschaftlicher Resignation und Möglichkeiten von (kämpferischen, lustvollen, verbindenden,…?) Formen von Protest und politischer Organisierung sprechen bzw. ein kleines Resüme der Do-Proteste im Speziellen versuchen.

Salon unter der Brücke (SUB) 23
(früher: dasque[e]r)

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w23„Es ist wieder Donnerstag!“

dasque[e]r heißt jetzt „Salon unter der Brücke 23“ (SUB23)!

*english below*

Liebe alle!

Es gibt Neuigkeiten! Seit vielen Jahren veranstaltete dasque[e]r gesellschaftskritische Vorträge, Lesungen, Buchpräsentationen, etc. (früher im EKH und später) in der W23. Ab kommender Saison wird dasque[e]r nun im neuen Gewand als „Salon unter der Brücke 23“ (SUB23) auftreten. Für alle die dazu Anmerkungen, Nachfragen, Beschwerden haben: Fühlt euch herzlich eingeladen diese beim Relaunch zu stellen.
Dazu Input & Diskussion über unser gegenwärtiges Selbstverständnis als queer-feministisches sowie linksradikales Veranstaltungskollektiv zwischen “The struggle / The snuggle is real” …

Davor/danach: Food und Drinks. Und natürlich die Möglichkeit Leute vom SUB23 kennenzulernen …

**********************************************
Dear all!

There are news! For many year „dasque[e]r“ has organised critical lectures, readings, book presentations, etc. (earlier at EKH und later) at W23.
With the new season dasque[e]r will present itself in a new look as “Salon unter der Brücke 23” (SUB 23).
You have questions, remarks or complains? Feel invited to join us at the relaunch.

There also will be a short input & discussion about our current self-images as a queer-feminist and radical left event-hosting collective between “The struggle / the snuggle is real” …

Before and after: food and drinks. And of course the possibility to get to know people from SUB23.

Mittwoch, dem 13. November
Offen ab: 18:30
Beginn Input & Diskussion: 19:00

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Lesung – Our Piece of Punk

Nach der Homopunk History – Lesung im Werk veranstalte ich gemeinsam mit dem que[e]r bzw. mit neuer Saison „Salon unter der Brücke“(SUB23) die zweite (queer feministische) Punklesung!

Our Piece of Punk

Eintritt wie immer frei. Die Buchpräsentation wird mit Bildbeschreibungen stattfinden.

Nach der Lesung kann noch gemütlich zusammen getrunken und geplaudert werden 😉

Fünfundzwanzig Jahre nach dem Manifest der wütenden Riot Grrrls ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: Wie ging es nach 1991 weiter? Sind die Forderungen der Riot Grrrls eingelöst worden? Tot ist Punk nicht – sagen wenigstens die einen – und auch heute fehlt es nicht an kritischen Stimmen in Bezug auf Rassismus, Sexismus, Homo- und Trans*phobie in der Punkszene. Und die kommen in »Our Piece of Punk« zu Wort, denn es ist an der Zeit, die Diskussionen weiterzuführen.

»Our Piece of Punk – Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen« enthält Zeichnungen, Comics, Textbeiträge, Diskussionen und Liebeserklärungen über die Möglichkeiten und Grenzen von Queer_Feminismus im Punk. Dabei geht es nicht um einen Blick in den Rückspiegel, um keine »Früher war alles besser«- und Riot-Grrrl-Nostalgie: Vielmehr lässt das Buch Protagonist_innen zu Wort kommen, die Punk und DIY heute lieben und leben, mit allen Macken, Kanten und Ärgernissen.

Buchvorstellung und Diskussion mit den Herausgeber*innen Barbara Lüdde und Judit Vetter. Die Buchpräsentation wird mit Bildbeschreibung stattfinden.

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