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Möllner Rede im Exil – Gemeinsames Livestream Schauen und Gedenken
Die Möllner Rede im Exil ist eine Gedenkveranstaltung, die in kritischer Auseinandersetzung mit dem „offiziellen Gedenken“ der Stadt Mölln an den rassistischen Brandanschlag vom 23. November 1992 in Mölln erinnert. Sie ist eine kritische Bestandsaufnahme zum gesellschaftlichen Rassismus und Neofaschismus und findet seit 2013 in unterschiedlichen Städten statt. Das Haus der Familie Arslan wurde am 23.11.1992 von neofaschistischen Tätern mit Molotow-Cocktails angezündet. Bei dem Anschlag wurden die 10-jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayşe Yılmaz und die 51-jährige Bahide Arslan ermordet. Weitere Familienmitglieder wurden teilweise sehr schwer verletzt. Zuvor hatten die Neonazis bereits einen Brandanschlag auf die Ratzeburger Straße 13 verübt, wo ebenfalls Menschen türkischer Herkunft wohnten. Neun von ihnen…
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Warum Antifa? #2: Die „Aktion Reinhardt“
Unbekannt und weit entfernt? Texte zur „Aktion Reinhardt“ Heftvorstellung der Zeitschrift diskus Im Rahmen der „Aktion Reinhardt“ ermordeten die Nazis zwischen Sommer 1942 und Herbst 1943 etwa 2 Millionen Juden*Jüdinnen, vor allem aus Polen, aber auch aus anderen europäischen Ländern, und 50.000 Rom*nja. Während Auschwitz zum Symbol für den Mord an den europäischen Juden*Jüdinnen und zur Chiffre für den Zivilisationsbruch geworden ist und die dortige Gedenkstätte jährlich über zwei Millionen Besucher*innen zählt, sind die einige hundert Kilometer weiter östlich gelegenen Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt“ den meisten Menschen heute kein Begriff. Deutlich weniger als 100.000 Menschen besuchen die Gedenkstätten in Belzec,…
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Gojnormativität. Warum wir gerade jetzt anders über Antisemitismus sprechen müssen
Buchvorstellung, Gespräch und Diskussion am Mittwoch 6.11. im Café Sabotage. Das Konzept „Gojnormativität“ erlaubt ein „anderes“ Sprechen über Antisemitismus – auch über jenen in linken und queer-feministischen Kontexten. Wir diskutieren darüber, wie sich aus diesem Blickwinkel die aktuelle Welle offen antisemitischer Angriffe analysieren lässt und wollen gemeinsam über Handlungsmöglichkeiten nachdenken.
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Film »Zwischen allen Stühlen – Lebenswege des Journalisten Karl Pfeifer»
Mittwoch 23.10. – Veranstaltet vom Archiv der sozialen Bewegungen Wien im Rahmen der Kritischen Einführungstage der ÖH Uni Wien
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Überwachung. Skandale und „Skandälchen“ – Der DSN und das BVT
Ein Infoabend über Skandale und Skandälchen und strukturelle Probleme bei den Überwachungs- und Repressionsbehörden.