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SUMMARY:Ästhetik des Widerstands\, Ästhetik der Erinnerung
DESCRIPTION:Wie erinnern und bearbeiten wir Befreiung und Partisan:innenkampf in Kunst und antifaschistischer Praxis\nAm 8. und 9. Mai feiern wir die Befreiung vom Nationalsozialismus; seit einigen Jahren beim Denkmal für die in Österreich gefallenen Partisan:innen\, das 1986 errichtet wurde. Aus Dank für den Kampf gegen den Faschismus\, aber auch als Kontrapunkt zu all jenen\, die diesen Tag als Trauer oder Niederlage sehen.\nDie Konkurrenz\, Befreiung vs. Niederlage\, schlägt sich auch in Österreichs Gedenkkultur und Selbstverständnis nieder; der Kampf der Partisan:innen und ihr Beitrag zur Befreiung wird negiert\, Denkmäler gesprengt oder verfallen. \nIn einem Gespräch wollen wir den Blick auf diese Leerstellen der Erinnerung richten: Wir wollen über die Ästhetik des Widerstands und des Erinnerns sprechen\, die auf vielfältige Weise\, durch Feiern\, Kunst\, Ausstellungen\, Musik stattfindet. Wer wird wie erinnert? Über welche Medien\, Kunstformen\, Traditionen? Woran erinnern wir\, gegen welche Mythen stellen wir uns? Was erzählt uns das lange vergessene Denkmal über unsere Gedenkkultur\, aber auch über Chancen für Neues? Und welche Rolle spielen Kunst und Ästhetik\, wenn es darum geht\, Widerstand sichtbar zu machen und lebendig zu halten? \nEs moderiert Ana Grilc ein Gespräch mit fünf Aktivist:innen\, die seit Jahren im Bereich Erinnerungskultur arbeiten\, die Gedenkfeier beim Partisan:innendenkmal am Zentralfriedhof mitorganisieren\, bei der Partizanske*Art Ausstellung mitgewirkt haben\, im KSŠŠD aktiv waren/sind und die Gedenkstätte Peršmanhof mitbetreuen. \nMittwoch 6.05.2026\nVeranstaltungsbeginn: 19:30\nOrt: w23 – Wipplingerstraße 23\, 1010 Wien (die Stiege halb hinunter – Richtung Tiefer Graben) \nWie immer sorgt das Café Sabotage für den gemütlichen Rahmen und Raum zum Vernetzen! \n★ Café Sabotage – Den Normalzustand sabotieren! ★ \nℹ️ Rat und Tat 📢\n🍲 Küfa & 🍹 Drinks\n🍿 Filmabende 🎤 Diskussionen 🔨 Workshops uvm\n🏴 Open Door: 17:00\n📣 Veranstaltungsbeginn 19:30\nOffen bis ca 22:00 (oder solange wir Lust haben)💤 \nw23 – Wipplingerstraße 23\, 1010 Wien\nBarierreinfos w23
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SUMMARY:Antifa\, Macker\, Patriarchat – Antifaschismus und Männlichkeit
DESCRIPTION:Warum nur will man unbedingt ein Krieger für das Gute sein? So könnte eine Frage lauten\, mit der sich nach dem problematischen Verhältnis von autonomem Antifaschismus und Männlichkeit forschen lässt. Einerseits steht die radikale Linke nämlich für das Aufbrechen von Geschlechterrollen und für Antisexismus. Andererseits sind es dann aber doch wieder die immer selben Jungs mit den immer selben Frisuren\, die im Antifa-Milieu den Ton angeben – Ausnahmen bestätigen hier\, freilich\, die Regel. Der Kampf gegen Neonazis erfordert Härte und Aggression\, das Bezwingen von Angst und das Eingehen teils erheblicher körperlicher Risiken. Und oft geht er mit bösen gelben Briefen von Ermittlungsbehörden einher. Wer sollte das wollen? In Rückgriff auf männlichkeitstheoretische und sozialpsychologische Erklärungen\, die die konflikthafte männliche Sexualität und Identitätsbildung im Patriarchat ernst nimmt\, lässt sich zumindest nachvollziehen\, welcher subjektive Vorteil sich für die klassische Figur des „Antifa-Mackers“ aus all dem ziehen lässt. Wozu? Sicher nicht\, um damit aufzuhören\, sich Nazis konsequent in den Weg zu stellen – aber auch nicht\, um einfach weiter zu machen wie bisher. \nVortrag mit Jeja Klein im Rahmen der Veranstaltungsreihe Antifa & Männlichkeit – Zwischen Gegenwehr und Mackertum \n24/05/2026 – Antifa\, Macker\, Patriarchat \n \nbzw. der ganze Vortrag\, ohne Einleitung und musikalische Untermalung durch das anarchistische Radio.
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SUMMARY:Bandsalate Movie-Night: Thema Neonazis in Österreich
DESCRIPTION:Wer Streaming-Services schon durchgespielt hat oder einfach mal etwas anderes braucht ist bei der Bandsalat Movie-Night genau richtig. Wir holen aus unserem Archiv eine der digitalisierten VHS Aufnahmen (die Suchmaschine eurer Wahl erklärt euch was eine VHS = Videokassette ist) und schauen sie gemeinsam. Dieses Mal zum Thema Neonazis in den 90ern (Österreich). Wie schaut es aus mit den braunen Kontinuitäten von damals bis heute? Das werden wir an dem Abend gleich nachschlagen im gerade erschienen „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“. \nEine gemütliche – very vintage – Movie Night. Mit Popcorn\, Drinks und netten Leuten. Wie immer sorgt das Café Sabotage für den gemütlichen Rahmen und Raum zum Vernetzen! \nMittwoch 20.5.2026\nOpen Door: 17:00\nFilmstart: 19:00\nOrt: w23 – Wipplingerstraße 23\, 1010 Wien (die Stiege halb hinunter – Richtung Tiefer Graben) \nP.S.:\nDas VHS Digitalisierungsprojekt “Bandsalat” ist eine Kooperation von Archiv der sozialen Bewegungen / Wien\, der Bibliothek unter der Brücke und der Rosa Antifa Wien \nVHS\, längst vergessen und zum Glück obsolet. Die letzten Stücke verstauben im Regal. Abspielgeräte gibt’s kaum mehr und so laufen wir Gefahr manche Schätzchen an linker Geschichte zu verlieren. Wie war das mit den No Border Camps? Battle in Seattle? Nachrichten Aufnahmen aus dem Jahre Schnee? Diese Sachen findet eins nur selten. Schade eigentlich. Deswegen haben wir begonnen begonnen alte VHS Kassetten aus dem Bestand zu digitalisieren. \n★★★ \n★ Café Sabotage – Den Normalzustand sabotieren! ★ \nℹ️ Rat und Tat 📢\n🍲 Küfa & 🍹 Drinks\n🍿 Filmabende 🎤 Diskussionen 🔨 Workshops uvm\n🏴 Open Door 17:00\n📣 Veranstaltungsbeginn 19:00\nOffen bis ca 22:00 (oder solange wir Lust haben)💤 \nw23 – Wipplingerstraße 23\, 1010 Wien\nBarierreinfos w23
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