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Mi., 17.5.2017: Keine Polizei ist auch eine Lösung!

Im Frühling 2016 lösten Kieberei und Medien eine regelrechte Panik um den Gürtel und Drogenverkauf aus. Der Staat antwortete mit einem neuen Suchtmittelgesetz, das besonders auf öffentliche Situationen zugespitzt ist. Allein bis November wurden fast 600 Menschen verhaftet, fast alle persons of color und im Asylverfahren oder ohne Papiere. Nach wie vor werden täglich Leute

Mi., 10.5.2017: Queer+rassismuskritisch

Anti-Diskriminierung in der Bildungsarbeit: Herausforderungen und Chancen Im Bereich der politischen Bildung, vor allem im oft sogenannten „interkulturellem“ oder „globalen“ Lernen, werden rassistische Stereotype, klassische Gender-Rollen und viele weitere normative Bilder häufig re_produziert. Ansätze der machtkritischen und diskriminierungssensiblen Bildungsarbeit, mit denen auch wir, das quix-kollektiv für kritische bildungsarbeit, arbeiten, wollen mit diesen Bildern brechen. Wir

Mi., 3.5.2017: Heftpräsentation MALMOE #78

Worauf wir uns alle schon so lange gefreut haben, wurde endlich wahr: MALMOE #78 ist erschienen! Mit dem Schwerpunkt „Exil Literatur“ startet eine Serie, die sich über weitere drei Ausgaben erstrecken wird. Wir werden das Projekt, das gemeinsam mit „Radio Stimme“ verwirklicht wird, näher vorstellen. Anschließend lesen RedakteurInnen Preziosen aus den neuen Kurzkolumnen. Auch die

Mi., 26. April 2017: Eat the Poor – Sozialchauvinismus und Rassismus als Krisenstrategie

Anhand aktueller sozialchauvinistischer und rassistischer Gesetze, die den Arbeitsmarkt, das Sozial- und das Bildungssystem betreffen, wollen wir über staatliche Versorgungspolitik diskutieren. In der öffentlichen Diskussion kommt heute das Recht auf einen Mindestschutz vor den Auswirkungen der kapitalistischen Konkurrenz kaum noch vor. Die disziplinierende, strafende und polizeiliche Funktion staatlicher Leistungen wird zurzeit wieder massiv verstärkt –

Mi., 19. April 2017: #HAYIR – ein Überblick zur Situation in der Türkei/Kurdistan

Drei Tage nach der Entscheidung über Erdogans jüngste Eskalation ist es natürlich zu bald, ausführlich über die Folgen des Ergebnisses zu sprechen. Dafür gibt es einen kurzen Überblick zum politischen System, einen Abriss über soziale und andere Proteste, Repression und am Rande der bewaffneten Auseinandersetzungen in und mit Beteiligung der Türkei. Zum Schluss steht die

Mi., 12. April 2017: NS-Verbrechen in Griechenland und der Kampf um Entschädigung

Am 10.Juni 1944 verübt eine SS-Einheit ein Massaker im zentralgriechischen Ort Distomo, 218 Dorfbewohner*innen werden ermordet. Distomo steht dabei symbolisch für zahlreiche Massaker, die von SS- und Wehrmachtseinheiten in Griechenland verübt wurden. Bis heute hatten diese Kriegsverbrechen keinerlei rechtliche Konsequenzen in Deutschland oder Österreich, weder wurden die Täter verurteilt noch die Opfer entschädigt. Der Arbeitskreis

Mi., 5. April 2017: Zwischen Konfrontation und Verstehen – linke Handlungsoptionen gegen Rechts

Linke Politik gegen Diskriminierung bewegt sich oft in einem Spannungsfeld zwischen verschiedenen Polen: Einerseits ist es notwendig, sich einer Politik des ‚Verstehens‘ zu widersetzen, die rechten bzw. diskriminierenden Diskursen viel Raum verschafft. Außerdem sind safer spaces, die einen kritischen Umgang mit Diskriminierung üben und diese weitmöglichst reduzieren, wünschenswert bis bitter nötig. Andererseits kann eine Politik

Mi., 29.3.2017; 19:00: Open que[e]r oder C. bringt ein Spiel mit

Am 29. März hat das que[e]r wie immer geöffnet, so wie wir den Monat begonnen haben, beschließen wir ihn auch. Es gibt Essen, Trinken und die Möglichkeit die que[e]rlis kennen zu lernen, Wünsche, Anregungen und Beschwerden loszuwerden oder sich zur zukünftigen Mitarbeit motivieren zu lassen. Einfach ‘nur’ Freund_innen treffen und quatschen geht natürlich auch. Jede

Mi., 22.3.2017; 19:00: Politik fühlen – politisch Handeln?

Postfaktisch lautet das prominente Modewort, mit dem eine zunehmend irrationale Politik der Gefühle im globalen Norden gegenwärtig gerne beschrieben wird. Doch sind Gefühle notwendigerweise unpolitisch und undemokratisch? Oder handelt es sich dabei um eine ganz bestimmte, (neo-)liberale Auffassung von Politik? Diesen Fragen wollen wir mit Blick auf queer-feministische, antirassistische Einsichten nachgehen. Dabei interessiert uns besonders