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Diskussionen, Workshops, Vorträge, Lesungen und vieles mehr

All Computers Are Beschlagnahmt

Vortrag und Diskussion zum Verbot von Indymedia linksunten, der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdiensten und dem juristische Vorgehen gegen die Zensur.

Im August 2017 wurde Indymedia linksunten vom damaligen deutschen Bundesinnenminister Thomas de Maizière verboten. Im Zuge dessen kam es zur Durchsuchung von vier Wohnungen und dem „Vereinsheim“. Dabei wurden Geld und Technik im Wert von 80.000 Euro beschlagnahmt und das Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten verletzt. Die Betroffenen haben Klage gegen das Vereinsverbot erhoben, diese wird vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt.

Ein Betroffener berichtet von den Razzien, von der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Geheimdiensten und gibt Einblick in das juristische Vorgehen gegen Verbot und Zensur.

hosted by Archiv der sozialen Bewegungen / Wien und Rosa Antifa Wien

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Workshop – Suchmaschinenoptimierung gegen rechts

Workshop mit praktischen Tipps & Tricks zur feministischen Suchmaschinenoptimierung.

Für viele ist Google die erste Anlaufstelle auf der Suche nach Informationen, auch zu politischen Themen. Antifeministische Webseiten betreiben gezielt Suchmaschinenoptimierung. Feministische Postitionen müssen sich auch online mehr Platz nehmen!

Dieser Workshop richtet sich an feministisch Aktive, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für ihre Polit-Webseite anwenden wollen. Welche Strategien lohnen sich, und wie geht eins praktisch an die Sache heran? Es wird einen theoretischen Überblick in die Funktionsweise von Suchmaschinen und SEO geben, sowie viel Raum für Fragen.

Workshop mit Feminist Clickback – es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Für den praktischen Teil ist es hilfreich, wenn Teilnehmende einen Laptop mitbringen, es ist aber kein Muss.

hosted by tech:babbel und Rosa Antifa Wien

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w23Workshop – Suchmaschinenoptimierung gegen rechts

Gegen den Rechtsruck auf Google

Vortrag von Feminist Clickback über die Zusammenhängen von Suchmaschinen, Algorithmen und den Rechtsruck auf Google und Diskussion über feministische Interventionsmöglichkeiten.

Für viele ist Google die erste Anlaufstelle auf der Suche nach Informationen, auch zu politischen Themen. Doch die meisten schauen sich nur Webseiten an, die in der Ergebnisliste oben stehen. Der Algorithmus, der bestimmt, wer ganz oben landet, ist nicht neutral: Er reproduziert gesellschaftliche Machtverhältnisse und spielt dem Rechtsruck in die Hände. Dazu kommt, dass antifeministische Webseiten das Potential längst erkannt haben: Radikale AbtreibungsgegnerInnen, selbsternannte „Lebensschützer“, betreiben gezielt Suchmaschinenoptimierung.

Der Vortrag von Feminist Clickback wird diese Zusammenhänge genauer beleuchten, um anschließend feministische Interventionsmöglichkeiten diskutieren zu können.

hosted by das que[e]r, tech:babbel und Rosa Antifa Wien

Für alle die feministisch „zurückklicken“ wollen gibt es auch noch am Freitag dem 5.10. einen Workshop mit praktischen Tipps & Tricks zur feministischen Suchmaschinenoptimierung.

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Vortrag: Fußball und rechte Gewalt

Nach der 1. WLW-Saison laden wir alle Teams ein, auch mal abseits des Spielfelds zusammenzukommen – bei bei Essen, Trinken und Plauderei im Wilde Liga Café!
Ausserdem gibt es auch noch einen spannenden Vortrag aus der Reihe antifascism101.

Du interessierst dich für Fußballspielen ohne Genderbarrieren, ohne Leistungsdruck und ohne strenge ÖFB-Reglements?
Für Aktionen wie Critical Kicks im öffentlichen Raum oder Fußballworkshops für Anfänger*innen (FLINT* und all Genders)?

Dann komm vorbei & bring deine Freund*innen mit! Hier kannst du Teams finden, Teams gründen und dich über bevorstehende Aktionen informieren.

Vortrag: Fußball und rechte Gewalt

Fußballmatches machen die zentralen Werte unserer Gesellschaft in komprimierter Form sichtbar.
Sportstadien stellen demnach einen örtlich eingegrenzten und zeitlich definierten Raum dar, in welchem gesellschaftliche Konflikte ausgetragen werden.
Ausgehend von diesen Annahmen, werden im Mikrokosmos Stadion auch Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus als gesellschaftliche Phänomene ausgehandelt und widergespiegelt.
Die Auseinandersetzung mit Fußball als «Arena der Männlichkeit» kann somit auch einen guten Blick auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen ermöglichen.

Steht ein antifaschistisches, linkes Selbstverständnis im Widerspruch zur Liebe zum Verein?
Welche Strategien gibt es gegen rechtsextreme Auswüchse in den Stadien?
Und welche Rollehatte der Fußball im Nationalsozialismus?
Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen dieses Vortrags beleuchtet.

* KICK footballs – and racist, sexist, LGBTIQ*hating attitudes *

Sonntag, 30/09/18
in der W23, Wipplingerstr. 23, 1010
Doors Open: 17:00 // Beginn Vortrag 18:00 // rauchfrei bis 21:00

Wilde Liga Wien
Kontakt / Newsletter: wildeligawien@gmx.at
Infos: https://wildeligawien.wordpress.com/
facebook.com/wildeligawien

antifascism101 – Inforeihe gegen rechte Gewalt
https://antifascism101.info

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w23Vortrag: Fußball und rechte Gewalt

Infoabend und Rebuild Libertatia – Soliparty

Während die Gerichtsverhandlung gegen “Golden Dawn” noch im Gange ist, häufen sich die Attacken von Rechtsextremen in Griechenland. Migrant_innen, Geflüchtete, LGTBIQ* Personen, aber auch der Bürgermeister von Thessaloniki werden auf offene Straße attackiert und Anschläge gegen emanzipatorische Projekte verübt.
Vortrag und Diskussion über die aktuelle Lage, die Zusammenarbeit der Rechten und die politische Auseinandersetzung in Griechenland.

Anschliessend Rebuild Libertatia! – Soliparty für die Genoss_innen vom LIBERTATIA, dem besetzten Haus in Thessaloniki, welches am 21.1.18 im Schutz einer nationalistischen Demo von Faschisten angeriffen und niedergebrannt wurde.

Eine Veranstaltung im Rahmen von antifascism101 – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

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w23Infoabend und Rebuild Libertatia – Soliparty

Sex, Beer & Vaginas – We are the Vienna Rude Girrrls

Schon seit einigen Jahren thematisiert die aktive Fanszene des First Vienna Football Club 1894 Sexismus im Fußballstadion. Durch die klare anti-sexistische Positionierung ist seit einiger Zeit ein loser Zusammenhang zwischen Frauen, die sich verstärkt mit der Thematik auseinandersetzen, entstanden. Durch diese interne Vernetzung sind bereits unterschiedliche Projekte, Statements und Ideen umgesetzt worden.
So fand beispielweise im Sommer 2017 ein Treffen des in Deutschland gegründeten Netzwerks “F_in Frauen im Fußball” unter dem Motto “Laut und solidarisch” in Wien statt.

Wir, die Sektion Menstruation, möchten euch an diesem Abend nicht nur von diesem großartigen Treffen erzählen, sondern euch auch einen Einblick inkl. Fotos in unsere Leidenschaft Fußball geben, mit all ihren unterschiedlichen Facetten. Und was es mit dem provokativen Titel der Veranstaltung auf sich hat, werden wir euch auch in diesem Abend verraten 😉

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Türkei Wahl Spezial

Eine Wahl – zwei Bücher – eine Diskussion
Vortrag und Diskussion mit Thomas Schmidinger und Thomas Rammerstorfer. Beide stellen ihre Bücher vor und diskutieren im Anschluss mit euch die aktuelle Situation der Türkei, das Vorgehen des türkischen Staates gegen Kurd_innen und die “Grauen Wölfe” in Österreich.

Mitten im Wahlkampf in der Türkei bzw. den Wahlen türkischer Staatsbürger_innen in Österreich präsentieren wir zwei Perspektiven auf die Probleme der Region und den türkuschen Nationalismus: Politikwissenschafter Thomas Schmidinger kommt mit seinem neuen Buch “Kampf um den Berg der Kurden – Geschichte und Gegenwart der Region Afrin”, der freie Journalist Thomas Rammerstorfer mit dem soeben erschienen Band “Graue Wölfe – türkische Rechtsextreme”.

Vortrag und Diskussion mit Thomas Schmidinger und Thomas Rammerstorfer. Beide stellen ihre Bücher vor und diskutieren im Anschluss mit euch die aktuelle Situation der Türkei, das Vorgehen des türkischen Staates gegen Kurd_innen und die “Grauen Wölfe” in Österreich.

Ausnahmsweise Veranstaltungsbeginn 20:00

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4 Jahre prozess.report

Am 12.6. wird im ra.wohnzimmer 4 Jahre prozess.report gefeiert! Außerdem wird die Dokumentation „Wir sind alle §278a“ über die Kriminalisierung von Tierschutzaktivist*innen in Wien gezeigt.

hier die Ankündigung von prozess.report

Am 12. Juni 2014 starteten wir unser Projekt aus der Notwendigkeit, eine breitere und kritischere Öffentlichkeit für den Fluchthilfeprozess in Wiener Neustadt zu schaffen. Schnell folgte eine Vielzahl anderer Gerichtsprozesse und unser Betätigungsfeld wurde größer und größer. Durch die vielen Workshops und Erfahrungen in- und außerhalb der Gerichtssääle haben wir viel gelernt und dafür wollen wir auch an dieser Stelle DANKE sagen!

Dass es uns jetzt, nach 4 Jahren, immer noch gibt können wir kaum glauben. Viel hat sich seitdem verändert, aber unsere Grundsätze nicht: Die anhaltende staatliche Repression ist kein Grund zum Ausruhen – wir werden weiterhin zusammen mit euch kritische Prozessberichterstattung in die Öffentlichkeit tragen!

Am Dienstag Abend wollen wir mit allen, die uns bisher begleitet und unterstützt haben, auf die letzen 4 Jahre anstoßen und gemeinsam neue Pläne für kommende Herausforderungen schmieden.

Außerdem werden wir die Dokumentation „Wir sind alle §278a“ über die Kriminalisierung von Tierschutzaktivist*innen in Wien zeigen.

Unsere Veranstaltung findet dank der Rosa Antifa Wien im ra.wohnzimmer statt!

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Vergessen? Verdrängt? – Kontinuitäten rechten Terrors

Rechter Terror und rechte Gewalt in Europa sind in der gesellschaftlichen Wahrnehmung kaum vorhanden und viele rechtsextreme / neonazistische Taten sind aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden.

Das Oktoberfestattentat, Südtirolterror, Briefbomben, Rohrbombe in Oberwarth, NSU Morde, Breivik, … Die Liste des rechten Terrors in Europa ist länger als eins vermuten würde, beschränkt sich beiweitem nicht auf Deutschland oder Österreich, und gehört nicht der Vergangenheit an.

Immer wieder werden Versuche rechte Terrornetzwerke aufzubauen aufgedeckt wie z.B.: „Europäische Aktion“ oder „Combat 18“.

Gerade in einer Gesellschaft, die sich in Ignoranz übt und die Gefahr von rechten Kreisen konsequent ignoriert, ist es umso wichtiger wachsam zu sein. Es ist hilfreich die Vergangenheit zu kennen und die Kontinuitäten zu sehen, um die Anzeichen neuer Entwicklungen besser zu erkennen.

Kurzer (unvollständiger Überblick) zu rechtem Terror in Europa, Kontinuitäten und aktuellen Entwicklungen von Martina Renner

hosted by Archiv der sozialen Bewegungen / WienBibliothek von unten und Rosa Antifa Wien – im Rahmen von antifascism101 – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

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Nicht politisch motiviert? Zur öffentlichen Wahrnehmung rechten Terrors.

„Ein politisches Motiv kann ausgeschlossen werden“ ist oftmals der Tenor der Behörden, wenn es um rechte und rassistische Gewalt geht. Dabei drängt sich immer wieder der Verdacht auf, dass staatliche Stellen tunlichst vermeiden, rechten Terror als solchen zu benennen. Stattdessen werden Täter_innen mitunter als „verwirrt“ oder Opfer ihrer selbst dargestellt – und zwar auch noch, wenn investigative Recherchen längst deren politische Hintergründe ausgeleuchtet haben. Viele unkritische Presseberichte folgen allzu oft der offiziellen Lesart, was nicht nur die Entpolitisierung in der öffentlichen Wahrnehmung verstärkt, sondern nicht selten den Tatopfern mit Mistrauen begegnet und diese verbal zu Kriminellen macht.

Nach den NSU-Morden und -Bombenanschlägen stellt sich die Frage: Nichts gelernt oder warum gibt es so wenige Bemühungen, konsequent gegen rechten Terror konsequent vorzugehen? Welche Rolle spielen Behörden oder staatliche Institutionen wie Verfassungsschutz, Polizei und Justiz bei der Verharmlosung? Wie wird Rechtsterror gesellschaftlich verhandelt und was heißt es, wenn dieser nicht benannt oder systematisch verharmlost wird?

Vortrag und Diskussion mit Martina Renner

hosted by das que[e]r und Rosa Antifa Wien – im Rahmen von antifascism101  – Veranstaltungsreihe gegen rechte Gewalt

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